Ansicht umschalten
Avatar von kostenfaktor
  • kostenfaktor

mehr als 1000 Beiträge seit 29.12.2013

Telegramme des Zaren an den deutschen Kaiser 1914

Der Zar bettelte den Kaiser an, einen Krieg zu verhindern:
"Am glad you are back. In this serious moment, I appeal to you to
help me. An ignoble war has been declared to a weak country. The
indignation in Russia shared fully by me is enormous. I foresee that
very soon I shall be overwhelmed by the pressure forced upon me and
be forced to take extreme measures which will lead to war. To try and
avoid such a calamity as a European war I beg you in the name of our
old friendship to do what you can to stop your allies from going too
far."
http://www.gwpda.org/1914/willynilly.html

Der deutsche Kaiser hingegen hatte den Krieg schon längst
beschlossen:
"But as I told you in my first telegram, I cannot consider Austria's
action against Servia an "ignoble" war. Austria knows by experience
that Servian promises ono paper are wholly unreliable."
http://www.gwpda.org/1914/willynilly.html

"Die deutsche Politik wurde derweil von der Sorge geplagt, dem
österreichischen Verbündeten könnten die Knie weich werden. Darum
wurden die Österreicher systematisch unter Druck gesetzt. 
...
Moltke unterstützte den Kaiser: „Ich halte einen Krieg für
unvermeidlich und: je eher, desto besser." Großadmiral von Tirpitz
warf ein, „daß die Marine gern das Hinausschieben des großen Kampfes
um anderthalb Jahre sehen würde", bis zur Vollendung der
Erweiterungsarbeiten am Nord Ostsee Kanal, die ihn für die deutschen
Schlachtschiffe passierbar machen würden. Entsprechend einigte sich
die Runde darauf, den Krieg bis zum Sommer 1914 zu verschieben."
http://www.zeit.de/1989/28/jetzt-oder-nie?page=all&print=true

Bethmann Hollweg 1914:
"Eine Aktion gegen Serbien kann zum Weltkrieg führen."
...
Vor allem bedrückte Bethmann Hollweg jedoch die ständig zunehmende
Kraft Rußlands, wie sich aus einer zweiten Diariums-Eintragung vom 7.
Juli ergibt. Riezler notierte die Kanzler -Worte:

"Die Zukunft gehört Rußland, das wächst und wächst und sich als immer
schwererer Alp auf uns legt." In wenigen Jahren seien "Rußlands
wachsende Ansprüche und ungeheure Sprengkraft" nicht mehr
"abzuwehren, zumal wenn die jetzige europäische Konstellation
bleibt".

Die Angst vor dem russischen Koloß versetzte den Kanzler in die
Torschlußpanik des "Jetzt oder nie"."
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46175765.html

Das Merkel-Regime hat nichts daraus gelernt und betreibt mit seiner
pro-faschistischen Kriegspolitik, die bereits zu Tausenden Toten und
Hunderttausenden Vertriebenen geführt hat, wieder ein Vabanque-Spiel.

Bewerten
- +
Ansicht umschalten