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  • andlonn

mehr als 1000 Beiträge seit 19.05.2013

Die dunkle Seite der Wikipedia

Auf den Nachdenkseiten führt ein gewisser Herr Jens Wernicke ein Interview mit Markus Fiedler der zusammen mit Frank Michael Speer für den Film "Die dunkle Seite der Wikipedia" verantwortlich ist.

In dem Film geht es um gezielte Manipulation von Wikipedia.

Zitat:
"Die Filmemacher Markus Fiedler und Frank-Michael Speer weisen in ihrer Dokumentation „Die dunkle Seite der Wikipedia“ nach, dass hinter der Struktur der deutschsprachigen Wikipedia ein spezieller Personenkreis agiert, der es sich zur Aufgabe gemacht hat oder womöglich auch beauftragt wurde, jegliche Kritiker US-amerikanischer Politik zu diskreditieren. Die Leistung der beiden Filmemacher besteht vor allem darin, die anonymen Wächter zu enttarnen."

Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=wHfiCX_YdgA

Auf den Nachdenkseiten steht folgendes:

Zitat:
"Stimmt es, dass die Wikipedia die Kriegslügen der Leitmedien überwiegen einfach nachvollzieht? Dass auch sie – wider alle Recherchepflicht und Wissenschaftlichkeit – Friedensbewegte zu Unrecht und womöglich gezielt als „Rechte“, „Irre“, „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert?"
Jens Wernicke sprach mit Markus Fiedler zu seinen diesbezüglichen Recherchen und Erkenntnissen sowie seinem Film.

Quelle:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=28035

Der Film bezieht sich immer wieder auf ein konkretes Beispiel des Wikipedia Eintrags zur Person "Daniele Ganser" da er in seinem Wikipedia Artikel, laut den Machern des Films, als Verschwörungstheoretiker verunglimpft wird und sich an diesem Beispiel einiges leichter erklären lässt.

Ich finde es irgendwie befremdlich, das bei einem Interview über einen Film der aufzeigen will, "dass hinter der Struktur der deutschsprachigen Wikipedia ein spezieller Personenkreis agiert" und bei einer Seite wie den NachDenkSeiten, es anscheinend noch nicht einmal für nötig erachtet wird, zu erwähnen, das der Interviewer Herr Jens Wernicke ein Mitarbeiter von der besagten Person Daniele Ganser ist.

Hier, kann jeder selbst prüfen:

http://www.siper.ch/de/institut/ueber-uns/

Vor allem dann, wenn sich die "NachDenkSeiten" unter anderem dieses Ziel gesetzt hat:

"NachDenkSeiten wollen hinter die interessengebundenen Kampagnen der öffentlichen Meinungsbeeinflussung leuchten und systematisch betriebene Manipulationen aufdecken."

Und erst recht befremdlich, wenn derjenige der das Interview führt, solche Fragen stellt:

"Das heißt, die Wikipedia reproduziert öffentliche Demagogie. Inwiefern denn genau? Und welche Folgen zeitigt das?"

und weiter:

"Linke werden also auch bei der Wikipedia als Rechte inszeniert und eine spezifische Form von Gesellschaftskritik diffamiert? Der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Gehrcke hat, wenn auch nicht zum Komplex Wikipedia, so aber doch zu Methode und Vorgehen, unlängst ja ein Buch geschrieben, in dem er einen immer weiter um sich greifenden Rufmord gegen Linke konstatiert. Der Wahnsinn scheint also Methode zu haben…"

(Anmerkung: Das ist doch keine Frage mehr? Das hat einen ganz anderen Charakter.)

usw. usw....:

Fazit:
Der eigene Mitarbeiter von Daniele Ganser interviewt den Macher eines Filmes, der über Manipulation, Meinungsdiktatur und der "Struktur eines speziellen Personenkreises" aufklären will und ganz nebenbei noch die Reputation eines gewissen Daniele Ganser verbessern möchte, ohne auf der Seite einen Hinweis darauf zu finden, das es sich um einen Mitarbeiter von Herrn Ganser handelt? Das ist nicht deren Ernst?

Das Ganze auf einer Seite deren Ziel es ist, "hinter die interessengebundenen Kampagnen der öffentlichen Meinungsbeeinflussung zu leuchten und systematisch betriebene Manipulationen aufzudecken."

Ähm? Wie bitte? Welche "Kampagnen", "Meinungsbeinflussungen"und "Manipulationen" sind gemeint? Ihre eigenen anscheinend nicht.

Ja, ich glaube zu wissen warum Wolfgang Lieb da nicht mehr mitmachen wollte.

Das ist unterirdisch.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (27.10.2015 20:19).

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