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  • Martin Berger

53 Beiträge seit 12.03.2008

Mit Terror hat der Islam nichts zu tun - heißt es.

'Der 'kleine Dschihad' ... darf nur vom Kalifen ... ausgerufen
werden.' - (Zitat Teil 1 letzter Absatz)

Wer sagt das?

Die Logik - wohl kaum.

Das Grundgesetz - auch nicht.

Also stammt die Weisheit von Frau Ramsauer wohl aus dem Koran. 

Wenn man den Koran aber zur Richtschnur seines Denkens macht, dann
kommt man möglicherweise in Konflikte mit der Logik, Konflikte die
andere vielleicht mit Gewalt und Terrorismus zu lösen versuchen.

-

KoranGläubige möchten natürlich nicht dafür verantwortlich gemacht
werden, dass Koranschüler zu Terroristen werden.

Da werden die negativen Seiten des Glaubenseifers lieber weg
definiert nach dem Motto, wer zum Verbrecher wird, ist kein Moslem
mehr - also gibt es bei den Moslems keine Verbrecher.

Den gleichen Mist haben die zwei ChristenReligionen vor 400 Jahren
bei uns auch gemacht. Mit 30 Jahren Krieg haben sie es damals in
Europa geschafft, bis zu 70 % der Menschen auszurotten, da ist Syrien
ein Paradies dagegen, dort sind ja noch über 99% der Menschen am
Leben.

Wollen die Moslems dem Beispiel des 30-jährigen Krieges nicht
nacheifern, müssen sie ihren Glauben reformieren, damit nicht mehr so
viele ihrer Glaubensbrüder und Schwestern zu Gewalttätern werden.

Und das funktioniert nicht durch fromme Wünsche und gute Vorsätze.
Davon gibt's im Islam schon mehr als genug. 

Moslems müssten lernen, dass 'richtig' immer nur 'richtig' für einen
selber ist.

'Richtig' für Andere ist nur das, wovon man Andere überzeugen kann.
Was Andere nicht überzeugt, ist 'falsch' für diese, egal was Bibel
und Koran vermeintlich dazu sagen.

Moslems müssten aufhören dafür zu kämpfen, dass alle anderen das für
'richtig' halten, was angeblich in ihrem 1.400 Jahre altem Buche
steht.

Statt desssen müssten sie dafür kämpfen, dass jeder die
grundgesetzlich garantierte Freiheit bekommt, es so zu machen, wie er
es selbst für richtig hält, 

Statt anderen das vermeintlich 'richtige' aufzuzwingen, müssen sie
sich auf den Versuch beschränken, mit Worten zu überzeugen, und dort,
wo das nicht gelingt, für die Freiheit des anders Denkenden
eintreten.

Dann würden ihre Kinder nicht mehr so oft zu Terroristen.

Da bin ich mir ziemlich sicher.

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