Avatar von kostenfaktor
  • kostenfaktor

mehr als 1000 Beiträge seit 29.12.2013

Merkel-Regime läßt noch mehr Kliniken schließen

Für Krankenhäuser gilt noch die "alte Normalität". Offensichtlich glaubt Merkel ihre eigene Corona-Propaganda nicht. Wenn das Merkel-Regime dieses Virus für so gefährlich hält und deswegen die Überlastung von Krankenhäusern befürchtet, warum läßt es dann noch immer Krankenhäuser schließen? An Geldmangel kann es wohl kaum liegen, wenn sogar TUI und Lufthansa wiederholt mit Steuermilliarden gerettet werden. Der Weiterbetrieb der geschlossenen Krankenhäuser würde einen Bruchteil davon kosten und wäre im Gegensatz zu den "Lockdowns", die sogar hunderte Milliarden Euro kosten, zur Abwechslung mal eine sinnvolle Maßnahme.

"Am selben Tag wird der Verein Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) eine Videopressekonferenz ausrichten und den Fall Ingelheim in einen größeren Zusammenhang stellen. In einer Vorabinformation ist von zwölf deutschen Kliniken die Rede, die allein seit März ihren Betrieb eingestellt haben, darunter Häuser in Bochum, Riedlingen und Weingarten. Dazu kämen weitere 19 Standorte, für die bereits ein Schließungsbeschluss gefasst wurde, etwa in Berlin, Lörrach oder Böblingen. »Ob Kreiskrankenhaus oder Großklinik: Fast alle haben oder hatten sie Notaufnahmen, Intensivbetten, Chirurgie und innere Medizin – und haben Coronapatienten behandelt oder den benachbarten Kliniken den Rücken freigehalten für deren Coronastation«, heißt es in der GiB-Bekanntmachung. Derzeit werde Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nicht müde, vor dem Kollaps der stationären Versorgung durch die Epidemie zu warnen. »Aber er ist nicht bereit, die Schließungen von Krankenhäusern zu stoppen.«"
https://www.jungewelt.de/artikel/392773.gesundheitswesen-kahlschlag-trotz-corona.html

"Das Krankenhaus in Ingelheim muss Ende des Jahres schließen. Für die 190 Beschäftigten sollen nach Angaben des Oberbürgermeisters der Stadt so schnell wie möglich neue Jobs gefunden werden."
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/krankenhaus-ingelheim-schliesst-100.html

"Contilia-Gruppe schließt zwei von drei Krankenhäusern in Essen"
https://www.derwesten.de/staedte/essen/essen-mitten-in-der-corona-zeit-diese-beiden-krankenhaeuser-muessen-dicht-machen-id229385734.html

Oberste Priorität hat die Durchsetzung des Fallpauschalenregimes:
"Die wirtschaftlichen Fehlanreize und Widersprüche bleiben aber bestehen, ebenso wie das hochkomplexe und aufwendige Abrechnungsprozedere für jeden einzelnen Fall. Jede Klinik muss nun für sich selbst betriebswirtschaftlich abwägen, ob sich Engagement gegen Covid-19 lohnt oder nicht.

Entsetzen und Zorn in den Kliniken sind verständlicherweise groß. Krankenhausgesellschaften und -verbände begannen noch am selben Tag Sturm zu laufen. In einem Brief aller 16 Landeskrankenhausgesellschaften an die Kanzlerin heißt es: »Wir werden die hohe Komplexität in unseren Verwaltungssystemen und die umfänglichen Regulierungen unseres Gesundheitswesens in diesem Ausnahmezustand unmöglich bedienen können. Krankenhäuser laufen deshalb massiv Gefahr, ihre Beschäftigten nicht bezahlen zu können und die Krise selbst nicht zu überstehen.«"
https://web.archive.org/web/20200326165249/https://www.jungewelt.de/artikel/375192.profit-vor-bedarf.html

"Seit der Wiedervereinigung wurden 25 Prozent aller Krankenhäuser geschlossen und 20 Prozent aller Krankenhausbetten abgebaut.
...
Bund und Länder geben seit 2016 viel Geld in einen Strukturfonds, aus dem bevorzugt Schließungen von Abteilungen oder ganzen Standorten gefördert werden (seit 2016 eine Milliarde Euro, seit 2018 750 Millionen Euro).
...
2016 erarbeitete Professor Busse für die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina ein Thesenpapier, in dem das dänische Krankenhaussystem als beispielhaft für Deutschland dargestellt wird: Demnach könnte es in Deutschland nur noch 330 zentralisierte Krankenhäuser geben. 2019 veröffentlichte die Bertelsmann-Stiftung eine Studie, federführend vom gleichen Professor Busse, in der eine Reduktion von Krankenhäusern auf nur noch 600 empfohlen wird.

Gesundheitspolitiker wie der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der selbsternannte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach oder der NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann unterstützen die Schließungen. Der Minister Spahn hat noch Ende Februar 2020 mehr Mut bei der Debatte um Krankenhausschließungen gefordert."
https://www.nachdenkseiten.de/?p=63403

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (19.12.2020 18:03).

Bewerten
- +