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  • freudhammer

mehr als 1000 Beiträge seit 14.12.2014

Es gibt auch Rassismus, der als Antirassismus daherkommt

Rassismus ist, wenn sich eine Kultur über die andere erhebt und diese abschätzig behandelt. Gerne werden als Rechtfertigung dafür Religionen bemüht, so werden im Namen Gottes Kriege geführt, die Erde „untertan“ gemacht im göttlichen Auftrag. „Wir sind Gottes Volk“ und die anderen Völker nicht.
Im 19. und 20. Jahrhundert wurde als Rechtfertigung auch die sogenannte Wissenschaft bemüht, die die Rolle der verblassenden Religionen übernahm. Es wurden dafür abstruse rassistische Theorien entwickelt, die sich glücklicherweise niemand mehr in den Mund zu nehmen getraut.

Räuberei, Sklavenhaltung und Rassismus gingen immer Hand in Hand. So begründete man Kolonialismus mit irgendeiner ersponnen Überlegenheit und versuchte so durch hirnrissige religiöse und pseudowissenschaftliche Argumente das Verknechten und Berauben anderer Völker zu rechtfertigen. Dazu gehören auch Sprach- und Kulturzerstörung und das Verbreiten von Gräuelmärchen über ihre Geschichte, so dass die Eroberer sich als Befreier oder gar Retter aufspielen konnten.

Doch gibt es auch eine Form von Rassismus, die als Antirassismus daherkommt, die Globalisierung und Multikulturismus als antirassistische Agenda zu verkaufen versuchen. Da Kulturzerstörung und ein grenzenlose Geschäftemacherei aber ganz offensichtlich unmoralisch sind, wird mit großem medialem Aufwand dieser Imperialismus als Form des Humanismus verkauft. Begonnen hat das schon mit den räuberischen Missionierungen des Christentums, später durch den verlockenden Gedanken eines arbeiterbefreienden Internationalismus. Wobei tatsächlich aber sowohl Christentum wie Kommunismus faktisch aber immer nützliche Idioten des Kapitals waren. Wer Zweifel hat sollte nach dem „Cui Bono“ fragen und die Profiteure benennen.

Vor hundert Jahren forderte der Begründer der Europaunion, Graf Coudenhove-Kalergi, sogar die gezielte Vermischung der Rassen, weiße und schwarze Völker sollten sich zu einer neuen braunen Rasse vermischen. Nichts dagegen, wenn das sukzessiv durch Zuneigung Einzelner geschieht, politisch betrieben ist das aber die auch eine Form von Rassismus. Die wirren Theorien Calergies von 1925 lassen sich in seinem Buch „Praktischer Idealismus“, das sich als pdf im Netz findet nachlesen. (https://archive.org/details/PraktischerIdealismus1925 ) Und so ein Rassist wurde geistiger Vater der europäischen Union. Ihm zu Ehren wird an Politiker, die in seinem Sinn handeln, in Aachen der Karlspreis verliehen. Recheriert selber, wer diesen Preis schon bekommen hat und zieht euere Schlüsse daraus.

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