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  • Franklin1157

mehr als 1000 Beiträge seit 02.03.2010

Ideologische Spiegelfechterei

Auf dem Planeten gibt es sowohl in Flora als auch Fauna, verschiedene Arten, Unterarten verschiedener Spezies. Das ist biologisch eine nicht anfechtbare Tatsache.
So auch beim Menschen.
Das Problem taucht in dem Moment auf, wo die Andersartigkeit irgendwie mit Wertigkeit verbunden wird. Besonders anfällig dafür sind i.d.R. diejenigen, die sich scheinbar oder real in dem komfortablen Moment der überlegenen Macht befinden.
Und das ist nicht etwa nur bei Weißen zu finden. Diese Menschen-Gruppe hat durch seine Verortung auf der nördlichen Halbkugel zufällig eine schnellere kulturelle Entwicklung erleben dürfen. Dabei war die Annahme einer höheren Wertigkeit, deren Irrtum so mancher erlegen ist, eigentlich ein Symptom geistiger Rückentwicklung.
Diese Phänomene sind aber auch innerhalb einer "gleichen" Menschen-Gruppe zu finden, die umgangssprachlich der selben "Rasse" angehören.
Rassismus ist im Endeffekt die im Stammhirn verwurzelte Angst vor Konkurrenz. Sie findet ihr Ventil in Verachtung, ein Denkprozess, der allen Homo Sapiens Sapiens ungeachtet seiner "Rasse", gegeben ist.
Wirkliche Unterschiede in den Menschen finden sich allein in ihrem erblichen oder kulturbedingten Sozialverhalten. Da ist keiner besser oder schlechter als der andere.
Von pathologischen Zuständen mal ganz abgesehen.
Fraglich ist, ob das jeweilige Sozialverhalten in der gesellschaftlichen Umgebung, in der sich ein Individuum befindet, Akzeptanz erfährt, was im Zuge der Globalisierung, die schon mit den großen Wanderungen der Hominden und besonders seit Eroberungen in der Antike begann, zu Spannungen führte oder aktuell führt.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (11.12.2020 13:46).

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