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  • Rudi Mentär (1)

6 Beiträge seit 29.09.2019

Selbstverständlich gibt es Menschenrassen

Die These, dass es keine Menschenrassen gebe, da das Genom innerhalb einer Population stärker variiert als zwischen den Populationen stammt von Richard Lewontin und wurde längst als Fehlschluss entlarvt und auch widerlegt (https://en.m.wikipedia.org/wiki/Human_Genetic_Diversity:_Lewontin%27s_Fallacy). Durch Cluster-Analysen lassen sich sehr wohl Rassen ausmachen, wenn man sie den finden und so nennen möchte.

Es darzustellen als herrsche dazu in der Wissenschaft große Einigkeit halte ich für gewagt. Wenn dies der Fall sein sollte, dann wohl aufgrund der Tatsache dass man meist seine Karriere an den Nagel hängen kann, wenn man zu Menschenrassen forscht und dabei nicht herausbekommt, dass wir alle absolut gleich sind.

Auch der Homo Sapiens bestand die meiste Zeit seiner Evolution aus geographisch voneinander getrennten Fortpflanzungsgesellschaften, die mit der Zeit selbstverständlich unterschiedliche evolutionäre Nischen ausfüllten. Die Hautfarbe, die entweder auf Sonnenschutz (Afrika) oder Vitamin-D Produktion (Europa) ausgelegt ist, ist nur der offensichtlichste Beweis für diese Tatsache.
Zwar vermischen sich die Rassen in der globalisierten Welt von heute und verlieren zunehmend an Bedeutung, aber wir sind weit von dem Punkt entfernt, an dem sich keine mehr nachweisen lassen.

Tatsächlich ist die Rasse wissenschaftlich so bedeutend, dass bei Tests der US Pharmaindustrie immer zwischen caucasian, afro-american, asian etc. unterschieden wird, da „race“ eine wichtige Variable für die Wirksamkeit vieler Medikamente darstellt (und das hat wenig mit der Hautfarbe zu tun).

Mit Rassismus hat jedoch weder die Erkenntnis, dass es Menschenrassen gibt, noch deren Einbezug in die Forschung etwas zu tun.
Rassismus entsteht erst dann, wenn eine Bewertung von Menschen allein aufgrund ihrer Rasse stattfindet.

Sollte man jetzt die Wissenschaft dazu zwingen an der Wahrheit vorbei zu forschen oder sollte man eher an einer möglichst vorurteilsfreien Gesellschaft arbeiten?

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