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  • Rainer Esser

649 Beiträge seit 07.05.2009

Rundum sorglos sollten sie nicht bekommen

Hallo!

Gerade das rundum Sorglospaket sollten unsere Politker der Finanzwelt
verweigern, notfalls mit allen Konsequenzen!

Die Androhung von Abwertungen der gesamten EU, der Banken und
Versicherungen zeigt, dass hier die Ratingagenturen sicherlich nicht
in korrekter Weise ihren Job machen, sondern es um reine Erpressung
für ihre Klientel geht.

Damit dürfte wohl endgültig klar sein, dass die Eurobonds das Problem
sowieso nicht gelöst hätten, sondern nur dazu dienen sollten,
möglichst hohe Zinsen mit einer Gesamthaftung aller Euroländer zu
erzielen.

Insofern ist es richtig, den Focus auf  eine Sanierung der Haushalte
und nicht auf das Anwerfen der Notenpresse zu legen.

Denn Stabilität und glaubwürdiges wirtschaften können insbesondere
wenn die anderen Länder wie die USA durch die Notenpresse abwerten
durchaus ein Stabilitätskriterium sein.

Ansonsten, sollte es keine Geld zur Refinanzierung oder nur gegen
Wucherzinsen geben, sollten die Regierungen die harte Linie fahren,
also ausgeglichene Haushalte, Steuererhöhungen und Besteuerungen wie
vor dem Neoliberalismus, notfalls Zwangsanleihen  zur Refinanzierung.

Sicherlich harte Maßnahmen, aber immer noch besser als sich von
Ratingagenturen versklaven zu lassen.

Und als allerletztes Mittel sollte die EZB den Spekulanten den
erhobenen Mittelfinger zeigen.
Wenn es zum Äußersten kommt, sollte die EZB die Märkte mit so vielen
Billionen fluten, dass
einmal alle Schulden und Forderungen schlagartig beglichen werden und
andererseits das komplette
System crashed, damit die USA, China und Spekulanten auf wertlosem
Spielgeld hocken.

Den Neuanfang danach kriegen wir schon hin, wäre ja nicht das erste
Mal...

Gruß
Rainer

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