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  • kimschmitzii

mehr als 1000 Beiträge seit 18.02.2002

die europäische Demokratie ist zerstört, wegen Korruption

Es gibt für mich derzeit zwei Kernthemen: TTIP / CETA (und was es da
nicht sonst noch so gibt) und der Ukraine-Konflikt / neue kalte
Krieg.

Zu letzterem sagt Paul Craig Roberts, dass unsere Politiker massiv
geschmiert werden, ähnliches muss bei den Medien vermutet werden
(wobei hier gibt es zudem ja auch noch Richtlinien, was sie berichten
dürfen und was nicht - ganz besonders in Bezug auf die USA und Israel
-, die jeder Journalist unterzeichnen muss, zumindest bei der
Springerpresse, beim Spiegel und sicher auch einigen anderen):
http://www.paulcraigroberts.org/2014/09/02/warning-world-washington-n
ato-eu-vassals-insane-paul-craig-roberts-2/

Zitat:
"The question is: who does Merkel represent? Washington or Germany?
So far Merkel has represented Washington, not German business
interests, not the German people, and not Germany’s interests as a
country.

...

My Ph.D. dissertation chairman, who became a high Pentagon official
assigned to wind down the Vietnam war, in answer to my question about
how Washington gets Europeans to always do what Washington wants
replied: “Money, we give them money.” “Foreign aid?” I asked. “No, we
give the European political leaders bagfuls of money. They are for
sale, We bought them. They report to us.” Perhaps this explains Tony
Blair’s $50 million fortune one year out of office."

Solche Aussagen der Korruption gibt es auch in Bezug auf TTIP und von
UN-Verhandlungen ist ebenfalls bekannt, dass die USA hier massiv
schmieren oder mit erpresserischen Methoden Druck ausüben.

TTIP wird von unseren Medien teils kritisch, teils stiefmütterlich
behandelt (mich wundert übrigens auch nicht mehr, warum die
Snowden-Affäre so langsam an Fahrt gewonnen hat und dann zudem recht
lange auf kleiner Flamme gehalten wurde). Man lässt den Politikern
ausreichend Raum ihr Spiel zu spielen.

Was ich eigentlich sagen möchte: es ist gerade das eingetreten, wovor
man immer in Bezug auf direkte Demokratie gewarnt hat, nämlich, dass
diese per Manipulation der Massen von einigen wenigen
Interessengruppen gesteuert werden könnte. Unsere Demokratie wurde -
wenn man so will - an Konzerne und das US-Pentagon verhökert.
Gesteuert wird das ganze über korrupte Medien.

Ich denke eigentlich, dass insbesondere beim Thema TTIP und lange
auch in Bezug auf die Sanktionen ggü Russland die direkte Demokratie
einigen Schaden hätte abwenden können. Beide Themen zeigen, wie weit
Wählermeinung und Politik auseinanderdriften.

Putin wird ja immer vorgeworfen, dass er autoritär gegen Russlands
Bürger Politik machen, Entscheidungen treffen würde. Genau umgekehrt
wird aber ein Schuh draus. Unsere Politiker verhalten sich -
vermutlich weil sie geschmiert oder anders instruiert wurden -
komplett gegen den Wählerwillen. Sie verhalten sich autoritär. Und
warum hat Putin so hohe Zustimmungswerte (im eigenen Land)? Weil er
sehr genau nachhört, was das Volk will.

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