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  • g.reiher

mehr als 1000 Beiträge seit 24.01.2014

Statt eines eigenen Kommentars

ein ausführliches Zitat aus einem Artikel von Diana Johnstone, ursprünglich erschienen auf Counterpunch:

Während die US-Wahlen von 2016 eine nationale Schande waren, stellte die Reaktion der Verlierer ein noch abstoßenderes Schauspiel dar. Wie es scheint, kann die politische Maschine, die hinter Hillary Clinton steht, es nicht ertragen, eine Wahl zu verlieren. Von Diana Johnstone.

Und warum ist das so?

Weil diese Kräfte entschlossen sind, der ganzen Welt die Hegemonie des „Ausnahmelandes“ USA aufzuzwingen und dazu militärisch unterstützte Regimewandel einzusetzen, und weil Donald Trump im Begriff zu sein scheint, ihre Pläne zu durchkreuzen. Das gesamte westliche Establishment, das grob gesagt aus neokonservativen Ideologen, liberalen Interventionisten, den Finanzmächten, der NATO, und den Mainstreammedien und -politikern sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Europa besteht und das die Umgestaltung des Nahen Ostens entsprechend den Interessen Israels und Saudi-Arabiens und die Zerschmetterung des aufmüpfigen Russland anstrebt, ist angesichts der Gefahr, dass sein gemeinsames Globalisierungsprojekt von einem ignoranten Außenseiter sabotiert werden könnte, in hysterische Panik geraten.

Donald Trumps ausdrücklicher Wunsch, die Beziehungen der USA mit Russland zu verbessern, streut Sand ins Getriebe der von Hillary Clinton befürworteten Pläne, Russland für seine unerwünschten Standpunkte im Nahen Osten und anderswo „bezahlen zu lassen“. Sollte er tatsächlich tun, was er versprochen hat, könnte das ein ernsthafter Schlag für den aggressiven Ausbau der NATO an den europäischen Grenzen Russlands sein, ganz zu schweigen von horrenden Verlusten für die US-Rüstungsindustrie, die plant, den NATO-Verbündeten unter dem Vorwand der „russischen Gefahr“ Milliarden von Dollar an überflüssigen Waffen zu verkaufen.

http://www.nachdenkseiten.de/?p=36402

Rötzers Artikel der letzten Wochen reihen sich nahtlos in das Gejammere der "schlechten Verlierer" um Hillary Clinton ein. Sie werden zunehmend uninteressant.

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