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  • Friedensblick

208 Beiträge seit 28.03.2013

Richtigstellung verschiedener falscher Aussagen im Artikel

Der Artikel geht in die richtige Richtung, es gibt jedoch ein paar schlimme Fehler:

1. "Der Taxifahrer Jamil C. war als erster am Tatort."
Nein, es waren die Taxifahrer Barbara H. und Ralf D. Den Taxifahrer, den Frau Gärtner wahrscheinlich meint, ist Mustafa K. Es gibt in den Akten keinen Taxifahrenden "Jamil C ...." http://friedensblick.de/26154/faelschte-sonderkommission-auffindesituation-der-ueberfallenen-polizisten-kiesewetterarnold/

2. "Als sie dort einen Anruf bekam und gebeten wurde, den Urlaub vorzeitig abzubrechen, soll sie spontan zugesagt haben."
Laut Aussagen ihrer besten Freundin (und Kollegin) sowie ihrer WG-Partnerin meldete sich Kiesewetter bereits -vor- ihrem Urlaub zum Heilbronner Einsatz an, also in der Vorwoche.
http://friedensblick.de/24997/heilbronner-polizistenueberfall-analyse-teil-1-wie-kamen-michele-kiesewetter-und-martin-zum-einsatz/

3. "Anders als A. kennt Kiesewetter den Platz neben dem Pumpenhaus schon von zwei angeblich ähnlich banalen Streifendiensten Anfang April 2007. Bis auf zwei/drei Ausnahmen, sagen alle Kollegen ihrer Einheit BFE 523 aus, dass die Theresienwiese als Pausenort unbekannt ist. http://friedensblick.de/25087/teil-8-nutzte-michele-kiesewetter-die-theresienwiese-als-pausenort/

4. "An der Jogginghose, die sich in der verkohlten Wohnung in Zwickau fand, wurden Blutspuren gefunden. Dieses Blut soll von Michèle Kiesewetter sein. Die Taschentücher konnten per DNA-Test Uwe Böhnhardt zugeordnet werden." Die Taschentücher wurden Uwe Mundlos zugeordnet. An der Jogginghose selber konnte -keine- DNA von Mundlos gesichert werden. Wie ist das möglich, keine Hautschuppen, kein Schweiß? Stattdessen fand sich lediglich noch ein Härchen von ihm.

5. "Bekannt ist ferner, dass Uwe Böhnhardt einen Caravan angemietet hatte und er telefonisch den Mietvertrag verlängerte, zufällig zu dem Zeitpunkt, als Michèle Kiesewetter ihren Urlaub vorzeitig abbrach." Sie hat ihren Urlaub nicht abgebrochen, siehe Punkt 2.

6. "Was eventuell erklären könnte, wieso der NSU wusste, dass es diesen spontanen Einsatz gab. Es erklärt aber immer noch nicht, woher sie gewusst haben sollten, dass Michèle Kiesewetter und Martin Arnold ein Team bildeten, geschweige denn, wann und wo die beiden Pause machen." Es war ihr erster gemeinsamer Einsatz. Arnold war zum ersten Mal in Heilbronn, insgesamt sein zweiter Einsatz für die BFE 523. Kiesewetter machte keine Pause in der Theresienwiese, siehe Punkt 3. Hinweis: Wie konnten die Verkäuferinnen von der Bäckerei Kamps ihn "wiedererkennen", als die Polizei ihnen ein Lichtbild (angeblich) von Arnold vorlegten? Sie sagten, der Mann auf dem Foto wäre schon öfters bei ihnen einkaufen gewesen. Wer ist der bis heute vertuschte Streifenpartner vom Vormittag? http://friedensblick.de/25136/teil-2-war-martin-arnold-am-vormittag-in-heilbronn-eingesetzt/

7. Offenbar nicht nur für seine Beobachtungen, sondern auch für seine Person. Denn Jamil C. ist nicht nur ein harmloser Taxifahrer mit dem berühmten Migrationshintergrund, sondern er ist Europachef der radikal-libanesischen Amal-Bewegung." Mustafa K. war der Taxifahrer im Bahnhof, der von einem Radfahrer erzählt bekam, dass in der Theresienwiese verletzte Polizisten liegen. Er rief die Polizei daraufhin an. In dieser Zeit fuhren bereits zwei (andere) Taxifahrer zur Theresienwiese, siehe Punkt 1. Der Taxifahrer Mustafa K. ist nicht der Europachef der Amal-Bewegung gewesen, sondern Jamil-Ahmad Chehade, der ist aber kein Taxifahrer. Laut seiner Aussage wurde er als Fußgänger Zeuge: Er kam zu Fuß gehend an der Theresienwiese vorbei, stand am Tatort vor den blutenden Opfern und sah ein wegrasendes Auto.
http://friedensblick.de/25280/teil-6-wurden-dienstwaffen-erst-minuten-nachdem-ueberfall-geraubt/

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (07.11.2017 16:39).

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