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  • js_one

355 Beiträge seit 28.08.2001

Schlafentzug kann auch bei Menschen tödlich enden

Zitat:
"Menschen, die zu wenig schlafen, nehmen eher zu. Und es geht ihnen zwar dreckig - Schlafentzug ist bekanntlich eine Foltermethode -, aber sie sterben davon nicht."

Keine Ahnung, woher der Autor diese Erkenntnis hat. Es findet sich auch kein Beleg im Artikel.
Seit Jahrzehnten ist bekannt, daß nach 72h ohne Schlaf beim Menschen lebensbedrohliche Zustände eintreten können, die auch zum Tod führen (können). So waren u.a. aus diesem Grunde auch 72h-Dienste das Maximum.
Zwar kein wissenschaftlicher Beweis, aber:
"Totaler Schlafentzug ist eine brutale, alte und leider auch aktuelle Foltermethode, die schon nach wenigen Tagen Psychosen erzeugt und in nur einer Woche die Persönlichkeit eines Menschen ganz zerschmettert. Experiment-Ratten sterben nach zwei bis drei Wochen Schlafentzug. Und die Japaner haben ein Wort für Tod durch Schlafmangel: Karoshi."
(Quelle http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/41814/2 / 20160404)

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