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  • Ruth Berger

42 Beiträge seit 28.06.2012

Noch eine zusätzliche Quelle mit mehr Infos

https://www.jacksonfreepress.com/news/2019/jun/11/jackson-sues-siemens-local-businessmen-bait-and-sw/
und siehe auch hier: https://www.jacksonfreepress.com/news/2020/feb/27/stop-talking-about-corruption-nature-ethnic-patron/

Weil die Stadt vorschreibt/Wert darauf legt, dass "minority"-Firmen, gemeint sind hier Firmen schwarzer Firmenbesitzer mit mehrheitlich schwarzen Angestellten, städtische Arbeiten erledigen, hat Siemens, ich würde vermute den bisherigen dortigen korrupten kommunalen Gepflogenheiten folgend, Firmen lokaler Bonzen mit guten Kontakten zur Politik geheuert, die aber gar nicht in der Lage waren, die Arbeiten durchzuführen, sondern nur ihren Anteil kassieren wollten. Die eigentlichen Arbeiten wurden, soweit sie überhaupt erledigt wurden, von dritten, "weißen" Firmen durchgeführt, die zumindest teils von den lokalen Bonzen beauftragt wurden und für die natürlich dann weniger Geld da war. Was den Vertrag betrifft, so sind Konzerne dafür bekannt (und in den USA ist das Usus), Verträge so zu schreiben, dass man als Auftraggeber eine Abteilung von Spitzenjuristen braucht, um sie auf Fallstricke zu untersuchen. Die hatte die Stadt vermutlich nicht, oder hat auch dafür wieder eine "minority contractor"-Anwaltskanzlei mit guten Beziehungen, aber zweifelhafter Kompetenz geheuert.
Ich würde vermuten, dass eine unfähige und korrupte Stadtverwaltung und Honoratioren unter dem vorherigen Bürgermeister im Konzert mit Siemens die Sache gemeinsam verbockt haben. Wenn man erwartet, dass die eigentliche Arbeit von lokalen Firmen erledigt wird bzw. dies verlangt, warum dann überhaupt den Großkonzern beauftragen?

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