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  • freudhammer

664 Beiträge seit 14.12.2014

Kinderkreuzug in die Wahlkabine

Wolfgang Pomrehn:

„Vielleicht sollte das Wahlalter auf 14 Jahre abgesenkt und den Alten, die die schlimmsten Folgen der Klimakrise nicht mehr erleben werden, das Wahlrecht für zwei Legislaturperioden aberkannt werden, bis die notwendigen Weichenstellungen durchgeführt sind.“

Klingt für mich, als wolle man die Verführbarsten als Wähler gewinnen.
So erfreulich es ist, wenn sich junge Leute für ökologische Themen interessieren, so unerfreulich ist es, wenn sie von Ideologen und der Industrie benutzt werden. Darf man die heutigen Kinderkreuzzüge mit den religiösen oder politischen Aufmärschen aus dunkler Geschichte vergleichen? Immer wurden bereitwillige Kinder vom Drang zur Gemeinschaft und Zugehörigkeitsgefühl getrieben, von Interessengruppen missbraucht. Sag bitte jetzt niemand, das wäre dieses Mal für einen „edlen Zweck“, denn eines ist sicher, das wurde den Leuten auch früher eingeredet.
Ich habe gerade gelesen, dass die Kultfigur Greta – wie zu erwarten – auch ein missbrauchter verwirrter Teenager zu sein scheint, die gerade die Atomkraft als Lösung CO2-Problem erwähnt haben soll.
Das passt zur Theorie, dass der ganze CO2 Wahn seinerzeit von der Atomlobby inszeniert wurde, um die Kernspalterei in ein besseres Licht zu rücken. Es wurde ein Popanz aufgebaut und Medien und Politik haben mitgemacht. Mittlerweile ist es zum Selbstläufer geworden und zur größten Industrieförderung neben den Waffengeschäften. Was nicht heißen soll, dass wir weiter unseren Heimatplaneten durch unsere Verschwendungswirtschaft zerstören sollen. Doch CO2 ist nur ein willkürlicher und winziger Ausschnitt von dem, wo wir den Ausstoß zurückfahren sollen. Die kleine Greta ist verständlicherweise ein wenig verwirrt, ihr kann man nichts vorwerfen, sehr wohl aber denjenigen, die die kindliche Betroffenheit für ihre merkantilen Zwecke ausnutzen.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (23.03.2019 10:41).

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