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  • Josef W.

882 Beiträge seit 21.01.2004

Ja, Art 20.4 ist angesagt. Die Wortwahl passt zur Situation

"totalitär", "Verdinglichung", "Schutzhaft" -
ja das passt zum Entzug der Grundrechte bei denen, die sich am wenigsten wehren können.
Und auch hier im Forum lese ich wieder von den Grippe-Verharmlosern und Logik-Leugnern, dass man doch alles nur zum Schutz der menschen tue, weil ja uns demnächst der Himmel auf den Kopf fallen könne, oder die "Welle" uns hinwegschwemmen kööne usw.
Ja, Schutzhaft war damals schon der Euphemismus für KZs.
(Und schon jaulen sie wieder: "er hat die Einzigartigkeit geleugnet!").

Mir geht es um die Realität. Dem Autor auch. Die Realität ist so, eine befreundete Krankenschwester im Nachtdienst eines Heims gerichtet mir regelmäßig vom Wahnsinn. Dort wurde gerade verschärfte Einzelhaft in der "quarantänestation" eingerichtet, mit 12-Stundenschichten für die Pflegenden (in Schutzkleidung) mit Ausgangsverbot auch für sie. D.h.: keine Zigarettenpause, keine Essenspause, nix mit frischer Luft usw..

Meine Wut gegenüber den Schutzhaft-Freunden, die dauernd die drohenden gefahren herbei beschwören, ist grenzenlos.

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