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  • DcPS

914 Beiträge seit 19.02.2018

volle Zustimmung

Endlich mal ein sachlicher, nicht angstmotivierter Bericht.
Es gibt ein Lebensrisiko, und letztlich muß jeder selber entscheiden, was er tut, weil ihm niemand dieses Risiko abzunehmen vermag.
Es sind die altbekannten Evangelisten, die schon in der Kolonialisierungszeit Menschenmassen in Afrika hochgezüchtet haben, weil sie meinten, Gott stellvertreten zu müssen. Normalerweise wäre die Population nivht so gewachsen, könnte sich selbst ernähren und wäre von den virgeblichen "Segnungen" verschont geblieben.
Heute wird mit gleicher Motivation der Mensch gezwungen, sich menschenunwürdigen Umständen zu unterziehen, um Einnahmequelle für wenige zu sein, die ihn unbedingt am Leben halten wollen. Niemand fragt, ob er das will. Nur sehr beharrliche Menscher erreichten vorm Bundesverfasungsgericht, daß ein selbstbestimntes Sterben endlich als Menschenrecht anerkannt wird.
Ja, es geht um den freien Willen der Menschen. Wenn jemand seine Verwandten sehen möchte, weil er nur so das Gefängnis Altenheim ertragen kann, ist das nicht zu verhindern. Es ist ein Menschenrecht. Es gibt kein vom Parlament verfaßtes Gesetz, das die erwähnten, weltfremden und sachlich unrealisierbaren Forderungen einzelner Beamter legitimiert. Auf Anweisung eines Bankers vielleicht, der meint, mit Menschen wie mit Geld umzugehen? Ist nur eine Vermutung, daß Spahn hier die Oberhand hat.
Was wir freiwillig tun, ist besser. Da appelliert die Kanzlerin, zeigt Sachverstand, setzt auf Menschen. Nicht aber ihre untergeordneten Ministerien. Die scheinen überwiegend wenig begriffen zu haben, wie es überhaupt im Land aussieht, was machbar ist.

Wenn ich höre, welche Zustände in Altenheimen vorhanden sind, weiß ich, daß es richtig ist, so etwas nicht erleben zu wollen. Lieber sterben, als fremdbestimmt zu sein, der Willkür dummer Menschen unterworfen. Immer mehr Menschen denken so, haben genau diese Mlglichkeit erstritten. Früher war so etwas gar nicht notwendig, da hat der Kaotalismus ja Vorteile für die Menschen gebracht. Heute nicht mehr. Irgendwann wird der Kostenfaktor "unproduktiver Mensch" wohl zur Selbstbeseitigung aufgefordert.
Es gibt Fehler im System, das muß geändert werden. Der Sraat ist für seine Bürger da, nicht für die Guerbefriedigung Einzelner. Die Produktivität der Gesellschaft erlaubt es, andere Prioritäten zu setzen, welche, das sollen die Menschen allesamt selber demokratisch und ohne Parteizwang entscheiden.
Wir wollen keine totalitären Institutionen und Ministerien, sondern durch Fachleute geführte Einrichtungen jenseits jeglicher politischer Einflußnahme außer der durch vom Parlament beschlossener Gesetze.
Die Politik darf die Richtung bestimmen, aber nicht selbst steuern. Wie im Auto: Das Fahrtziel wird gemeinsam festgelegt, aber nur der Fahrer fährt.

Danke für den Artikel, er sollte die Gesellschaft zwingen, da zu diskutieren und anders zu handeln. Ich möchte gerne mit den Verfassern dieser "Anordnungen" öffentlich diskutieren, um die Motive für solche weltfremden und grundgese2tzwidrigen Dokumente zu erfahren. Da besteht sofirtiger Änderunsbedarf, personelle Veränderungen eingeschlossen.

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