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  • TomPortugal

276 Beiträge seit 23.07.2018

Sommerloch-Beitrag

Im Namen des Umwelt- und Klimaschutzes und der Internet-Gläubigkeit hat man schon seit Jahrzehnten vergessen, dass die Energie- und Telekommunikations Infrastruktur auch im Notfall möglichst schnell wieder funktionieren sollten.

Noch in 90er Jahren konnte man Gaskraftwerke ohne Probleme "schwarz" starten. Die Armaturen in den Fernleitungssystemen hatten Gasantriebe und die Kompressoren konnten mit Gas gestartet werden und so ging das weiter bis zum eigentlichen Gaskraftwerk. Jedes Fernleitungssystem hatte sein eigenes, vom Internet unabhängiges, Überwachungs- und Steuerungssystem.

Dann mussten auf einmal die Methanemissionen reduziert werden und die Gasantriebe waren weg. Dann wurde voll auf das Internet gesetzt und die unabhängige Kommunikation/Steuerung ist weg.

Eigentlich sollte jeder Staat dafür sorgen, dass ein Mindestmass an Infrastruktur auch bei einem grossen Stromausfall weiterhin funktioniert. Es gibt viel zu wenige USVs und Notstromsysteme. Wichtige Tankstellen müssten auch bei Totalausfall der Stromversorgung in Betrieb bleiben könnne, und so weiter

ABER Deutschland ist wie immer sehr schlecht vorbereitet, weil das Land in der Mitte Europas liegt und sich auf die Hilfe der Nachbarländer verlässt. Die ganze deutsche Energiepolitik basiert darauf, nicht nur im Notfall.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (19.08.2019 10:10).

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