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philosophie und medien: von vornherein grundlegender widerspruch! (1/2)

"medien" haben sich selbst den sinn und zweck ausgewaehlt, die
konsumentenschaft zu informieren, also mit informationen, /basierend/
auf einer weltanschauung (man koennte sagen: auf der gesellschaftlich
anerkannten, wobei diese aussage die vielen "nischenbereiche" der
gesellschaft in ihrer vielschichtigkeit insgesamt missachten wuerde),
zu versorgen.
philosophie ist jedoch eine wissenschaft, welche sich mit der
weltanschauung und den daraus folgenden implikationen beschaeftigt
(und damit etwas von vornherein sehr flexibles). und das wiederum ist
in unserer heutigen, "aufgeklaerten" zeit die sache eines jeden
menschen selbst. denn die wichtigste philosophische erkenntnis, die
ein mensch unserer zeit irgendwann in seinem leben erlangt, ist die,
dass jedes individuum seine eigene wahrheit, seine eigene
"welt"(anschauung) hat, zumindest in bezug auf weltanschauliche
themen, bzw. bei hoeherem bewusstseinsstand und implikation von
erkenntnissen aus der quantenphysik (und den folgen aus der
erkenntnis der unschaerferelation) sogar bezogen auf den dogmatismus
der heutigen wissenschaft (wer sagt, dass etwas, das fuer mich
bewiesen ist, auch fuer jeden anderen bewiesen ist? und wenn ich
einen versuch, der mir etwas beweist im beisein eines andersdenkenden
ausfuehre: wer sagt, dass, wenn dieser andersdenkende diesen versuch
alleine ohne mein beisein ausfuehrt, dieser zum selben ergebnis
fuehrt? undsoweiterundsofort).
hierauf basierend waeren fragen wie "euthanasie bei behindert
geborenen kindern" einzig den betroffenen eltern zu ueberlassen, da
sie niemanden sonst etwas angehen (und es auch mehr als
kontraproduktiv zu werten ist, sich ueber hypothetische
eventualitaeten den kopf zu zerbrechen), also generell kein thema
fuer eine breite medieneffentlichkeit (ausser, die medien wollen
meinungen polarisieren und zwietracht schueren, was heutzutage leider
mehr als zu oft passiert oder sogar der zweck mancher medien zu sein
scheint).
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