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  • .Matilda.

mehr als 1000 Beiträge seit 18.08.2007

Zuviel verlangt

von technophoben Legislativen, zu verstehen, dass das Grundrecht auf
Versammlungsfreiheit virtuell ausgeübt werden kann. 
Dazu müsste man erst realisieren, dass man sich auf Websiten oder
ähnlichen Cyberorten grundsätzlich als öffentlichem Raum aufhalten
kann. Zwar nicht direkt physisch, aber der Grundgedanke des sich
Versammelns scheint im Prinzip gegeben. 

Benutzt man dazu ein Versammlungsprogramm, mit dem man gemeinsam 
eine Site aufsucht, kann das nicht generell automatisch einen
Straftatbestand darstellen, weil die Benutzer die Kapazitäten der
besuchten Lokalität nicht kennen und weil jeder auch einzeln
downloaden oder Kommentare hinterlassen könnte - kein Mensch regt
sich auf, wenn eine Site zusammenbricht, weil alle fleißig eingekauft
haben.

Schwierig wird es eher, wenn ein Benutzer im Auftrag aller anderen
Verbindungen herstellt.
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