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  • albibi

mehr als 1000 Beiträge seit 27.07.2014

Der Selbst-Philanthrop

Soros glaubt, auf Popper aufbauend eine Philosophie entwickelt zu haben. Leider sind seine Vorstellungen dazu sehr krude: er schließt von der Welt der Finanzspekulationen auf die übrige Welt. Von seinen Findungen, etwa seinem Konzept der Reflexivität, ist er völlig überzeugt, obwohl diese Ideen bisher kaum von anderen Denkern geprüft wurden. Soros scheint sich für so einen Art Übermensch zu halten weil er mit seinen Spekulationen erfolgreich war und diesen Erfolg als Bestätigung seiner Theorien betrachtet, obwohl der Erfolg genauso gut Zufall sein kann.

Ausgehend von dieser Egomanie will er nun mit seinen halbgaren Ideen die ganze Welt beglücken. Seine Weiterentwicklung des Konzepts Poppers der "offenen Gesellschaft" krankt daran, dass eine "offene Gesellschaft" ein Witz ist, wenn darüber ein Puppenspieler wie Soros steht.

Soros ersetzt die Diktatur einer Idee (wie etwa im Kommunismus) oder die Diktatur eine Diktators (wie Hitler oder Mussolini) durch die Diktatur eines Mäzenatentums. Jeder, der in seine Richtung agiert, bekommt Geld. Jeder andere wird daher ausgespielt. Was daran "offen" im Sinne einer "offenen Gesellschaft" sein soll, versteht nur jemand, der von Soros finanziert und damit kurzsichtig gemacht wird. Wir leben in einer Diktatur der Finanzkraft. Und Soros ist deren Apologet.

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