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  • freudhammer

664 Beiträge seit 14.12.2014

Demagogische Artikel

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Vorausschicken möchte ich meine völlige Ablehnung von völkerbezogenen Stereotypen wie: „die Deutschen…, „der Russe…“, „der Brite…“, „die Juden…“, weil diese demagogischen Klischees immer dazu dienten Feindschaft zu erzeugen und die Verbrechen der Führer den Völkern anlasten.

Und doch. Ist es deshalb verboten Feststellungen zu treffen, auf Schnittmengen hinzuweisen, deren Wahrheitsgehalt überprüft werden kann? Etwa auf die Kapital- und Medienmacht hinzuweisen, die zum überwiegenden Teil von Leuten ausgeübt wird, die zum jüdischen Kulturkreis gehören? Nur weil Soros Jude ist, darf man deswegn die Herkunft seines unanständigen Reichtums nicht hinterfragen? Oder seiner Rolle, die er bei den orangenen Revolutionen gespielt hat, mit denen er ganze Völker ins Unglück gestürzt hat? Darf man seine Rolle beim Menschenverschieben in großem Stil nicht kritisieren und wie sind jene zu bewerten, die ihm auch in Deutschland Narrenfreiheit einräumen und ihn unter Naturschutz stellen?

Für Tomazc Konizc, den linken (?) Demagogen, der die Telepolisleser in diesen Tagen vor der bayerischen Landtagswahl mit zwei üblen Artikeln beglückte, wird auch jede Kapitalistenkritik als antisemitisch verunglimpft, was einfach nur unerhört ist.

Wie ein kluger Professor jüngst ausführte, besteht unser heutiges Dilemma auch darin, dass wir unsere Herrscher nicht mehr kennen und nicht wissen, wo wir uns mit den Mistgabeln versammeln sollen und deshalb auf Sündenböcke ausweichen, die man uns serviert, auch wenn sie nur von den eigentlichen Tätern ablenken.

Wer nun jeden Ortungsversuch im Vorfeld mit der Antisemitismuskeule niedermacht, kann wohl kaum „links“ sein, sondern spielt die Rolle eines Torwächters, der sicherstellen will, dass die unzufriednen Bauern möglichst schon weit vor dem Burggraben gestoppt werden.

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Die Ultrarechten stellen sich hinter Israel, schreibt Konizc. Habe ich auch schon gemerkt. Bei der AfD, Victor Orban, Gerd Wilders, der Union leuchtet mir das auch spontan ein. Aber warum gibt es dieselbe Solidarität mit dem Apartheidsstaat bei den Grünen, der SPD, den Linken - Putin? Ja, und bei Konizc?

Stand rechts nicht immer für judenfeindlich? Offenbar war das zumindest in Teilen nur Propaganda. Wie wir, die extrem einseitig informierten Nachgeborenen, heute wissen, haben die deutschen Nazis und die israelischen Nazis immer prächtig zusammengearbeitet, ohne Hitler gäbe es kein Israel. Und auch heute ist sich niemand mehr spinnefeind als Juden untereinander, was einen pauschalen Vorwurf gegen Juden absurd macht.

Die Gegnerschaft begann spätestens als die Zionisten ihre Religion als Nationalität, ja, als Rasse definierten und einen Judenstaat anstrebten. Doch weder die gläubigen Juden noch die meisten Angehörigen der säkularen bürgerlichen Bourgeoisie wollten dies – und wurden deswegen von den Zionisten bekämpft.

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Die Hitlerfaschisten und die Zionisten waren Brüder im Geiste und wurden von ein und denselben internationalen Kräften gefördert. So kann man es anfangs gar nicht glauben, wenn man davon hört, dass die deutschen Nazis den Zionisten bei der Bekämpfung dieser renitenten Teile der Judenheit halfen. 1000 Israelpfund hoch war die Eintrittsgebühr vor dem zweiten Weltkrieg, um ins „gelobte Land“ gelassen zu werden, darüber entschieden haben – mit ausdrücklicher Genehmigung durch die deutschen Nazis – die Zionisten.

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Den Begriff „Antisemitismus“ heute noch zu verwenden ist, es wurde schon unzählige Male darauf hingewiesen, sowieso völlig verkehrt. Zum einen, weil alle arabischen Völker Semiten sind und niemand diesen Kampfbegriff auf sie bezieht.
Zum zweiten stammt nur ein verschwindend kleiner Teil der israelischen Bevölkerung von Hebräern aus dem Orient ab. Über neunzig Prozent sind Nachfahren der Khasaren, einem Volk, aus Osteuropa, das einmal per königlichen Befehl zum Judentum übergetreten ist. Diese Herkunft erklärt auch, warum die russische Revolution beinah nur jüdische Führer hatte, die für die schlimmsten Verbrechen am russischen Volk verantwortlich sind.

Nun ist Gier, Rücksichtlosigkeit, Materialismus und Parasitentum keine jüdische Spezialität, denn diese Eigenschaften scheinen menschentypisch zu sein und keinem Volk fremd. Es ist nur der übermächtige Erfolg in der Akkumulation von Geld und Reichtümern, in dem sich Khasaren so sehr quantitativ und qualitativ über die übrigen Völker erheben.

Zu einem verwandten Thema verweise ich auch meinen Beitrag vom 3.10.18
https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Die-Gefahr-steigt-Russland-liefert-S-300-Luftabwehrsysteme-an-Damaskus/Ein-paar-Brocken-Geschichte-dazu/posting-33187317/show/

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (11.10.2018 01:27).

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