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  • bitschalter

mehr als 1000 Beiträge seit 01.06.2017

Wiener Anwalt soll die Videofalle eingefädelt haben u.a. mit falschen Dokumenten

Rechtsanwalt als Mittelsmann

Ein in Wien tätiger Rechtsanwalt hatte über eine Immobilienmaklerin, die nicht in die Affäre verwickelt ist, erfahren, dass Gudenus ein Waldgrundstück verkaufen wollte. Er nahm über die Maklerin direkten Kontakt mit Gudenus auf und erklärte, er habe einen sehr vermögenden Klienten aus Russland, der in Österreich zu investieren gedenke.

Am 24. März 2017 kam es zu einem eleganten Dinner im Restaurant „Le Ciel“, an dem Johann Gudenus mit Gattin, die "Oligarchen-Nichte" Alyona Makarov und ein gewisser Julian Thaler (die beiden Letztgenannten vermutlich mit falschen Namen) sowie der Rechtsanwalt und die Maklerin teilnahmen. Der Deutsche Julian Thaler wurde als Münchner Freund und Chef einer Sicherheitsfirma vorgestellt. Zuvor wurde eine Kopie des lettischen Passes der angeblichen Russin gezeigt und erklärt, dass sie die Nichte eines sehr reichen Oligarchen aus Russland sei.

Selbiger Anwalt hat sich bereits selbst einen Anwalt genommen und schreibt berichtende Medien an:

Ich ersuche namens meines Mandanten um Verständnis, dass dieser aufgrund von Verschwiegenheitsverpflichtungen für eine Stellungnahme nicht zur Verfügung stehen kann.

Bitte beachten Sie strikt, dass mein Mandant keine Zustimmung zu identifizierender Berichterstattung erteilt.

https://unzensuriert.at/content/0029793-Staatsanwaltschaft-eingeschaltet-Hintergruende-zur-vermeintlichen-russischen

http://www.eu-infothek.com/ibiza-connection-schaltzentrale-in-wiener-innenstadt/

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