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  • Naturzucker

mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.2012

Die Erde ist eine Scheibe

Der verbissene Kampf der Journalisten-Kirche gegen Ketzer erinner mich irgendwie an die dunkelsten Tage im Mittelalter, als erste Freidenker es wagten, mit wissenschaftlichen Untersuchungen und Berechnungen kirchliche Dogmen in Frage zu stellen.

Damals wie heute geht es um Macht und Deutungshoheit. In dem Moment, wo Einzelne durch fundierte Thesen und Fragen gängige Dogmen hinterfragen, untergraben sie Macht und Herrschaft des Establishments. Und dieses reagiert damals wie heute mit Rufmord, Verleumdung und Vorwürfen ala Ketzerei. Und mancher Ketzer landete damals auf dem Scheiterhaufen, heute heisst der halt nur anders: Verschwörungstheorie ist heute in der öffentlichen Wahrnehmung das, was im Mittelalter der Scheiterhaufen war.

Die Aufklärung und die zunehmende Bildung haben am Ende der Kirche die Macht genommen, mit der sie über Jahrhunderte die eigene Bevölkerung wie auch fremde Völker terrorisierte, plünderte und knechtete.

Der typische Journalismus heute ist nichts anderes als der verlängerte Arm der herrschenden Klasse. Die Journalisten sind nur auf dem Papier frei und der Wahrheit verpflichtet. Beides findet sehr schnell seine Grenzen, wenn es den Interessen der Eigentümer und Geldgeber zuwiderläuft.

Jeder, der außerhalb dieser finanziellen Zwänge die veröffentlichte Meinung hinterfragt, stellt daher eine Gefahr für die aktuellen Herrschaftsverhältnisse dar. Denn er stellt nicht nur Fragen und gibt Denkanstöße, von denen man in den etablierten Medien sonst wenig oder gar nichts liest und hört, er stellt auch die Meinungsführerschaft der etablierten Medien an sich in Frage. Denn je mehr Bürger davon Kenntnis erlangen, dass es abseits der offiziellen veröffentlichten Haltung auch fundierte Gegenpositionen gibt, von denen man in den etablierten Medien selten etwas liest, desto mehr sinkt das Vertrauen in die Propagandaschleudern des Establishments.

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