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  • mind.dispersal

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"kritischen Professor"

Die Schlagzeile verrät, worum es am Boden des Artikels geht:

Private Meinungen, die niemand teilen muss und die auch öffentlich hinterfragt werden, mit akademischem Rang zu pimpen. "Seht her, wieder ein Professor, der Jebsen verteidigt".

Und wenn man genau das unterbinden will, indem man als Institut einfach nur klarstellt, dass es sich bei den getätigten Äußerungen eben nicht um intellektuelle Expertise, abgesegnet vom Lehrstuhl handelt, dann steppt der Bär und ein, zwei, viele Artikel müssen her, die das unanständig finden.

Kritische Selberdenker wissen natürlich sofort, dass es dafür keinen anderen Grund geben kann, als die systemrelevante Unterdrückung unliebsamer Meinungen, nämlich ihrer.

Dass ein Institut für Kommunikationswissenschaften der zweitgrößten Uni Deutschlands und die dort angestellten Professoren einen Lehrauftrag haben, dessen Inhalte genau von solchen Schoten scharf getrennt werden müssen, in denen man z.B. unkritisch Jebsen-Äußerungen flankiert, in denen Behauptet wird, Bill Gates kontrolliere die WHO, ist nicht etwa das, was man übersieht, sondern genau das, was man sich aneignen möchte. Man hätte gern, es könnte unkommentiert und gleichberechtigt neben der Lehrmeinung herlaufen.

NIE WIEDER!

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (01.06.2020 13:28).

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