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  • emil14

766 Beiträge seit 24.05.2014

Interessante (aber von May nicht erwähnte) "Querverbindungen" bezüglich Skripal

Querverbindung 1:
Tatsache ist, dass Novichok vom Soviet State Scientific Research Institute for Organic Chemistry and Technology in Nukus, Usbekistan produziert wurde.
Dabei hatten die USA laut engl. Wikipedia ihre Finger im Spiel:

„Seit seiner Unabhängigkeit 1991 hat Usbekistan mit der Regierung der Vereinigten Staaten zusammengearbeitet, um die Stätten abzubauen und zu entgiften, in denen Novichok und andere chemische Waffen getestet und entwickelt wurden.“

Vorstellbar ist daher, dass die Vereinigten Staaten wissen wie man Novichok produziert oder Proben davon besitzen und es wäre wenig überraschend, wenn sie dieses Wissen mit dem engl. Biowaffenlabor teilen würden.

"Von allem anderen abgesehen will uns die britische Regierung glauben machen, dass der russische Staat gerade versucht hat, ein oder gar zwei Menschen zu vergiften und dabei eine Substanz gewählt hat, von der man wusste, dass sie deswegen beschuldigt würde. Wie gesagt, das ist möglich, aber es grenzt an Irrsinn, oder?" "Außerdem, falls der einzige präsentierte Beweis für die Schlussfolgerung der brit. Regierung der ist, dass Novichok verwendet wurde, sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht im entferntesten die Art von Beweis besitzen, die ihnen ihre bereits erreichte Schlussfolgerung erlaubt"

Querverbindung 2:
Wie sieht's mit anderen Verdächtigen und Motiven aus? Gibt es welche?
Natürlich gibt es die. Herr Skripal wurde Mitte der 1990er von einem MI6-Agenten angeworben ....
https://edition.cnn.com/2018/03/08/world/sergei-skripal-spy-war/index.html

Darüber hinaus lebt dieser Agent ebenfalls in Salisbury und hat sich, so zahlreiche Presseberichte, regelmäßig mit Skripal in einem Restaurant der Stadt getroffen.

Der Telegraph berichtet, dass dieser Agent für Orbis Business Intelligence Ltd arbeitete. Orbis Business Intelligence Ltd ist zufällig die Organisation, in der Christopher Steele den Vorsitz hatte, der Autor des berüchtigten „Trump Dossiers“?
Mit anderen Worten: Skripals MI6-Agent und Betreuer, der in der selben Stadt lebte und sich regelmäßig mit ihm traf, arbeitete für jenen Mann, der für das Dokument verantwortlich war, das der Hauptgrund für die ganzen Verschwörungs-Vorwürfe zu Trump/Russland ist. Das beweist natürlich keine direkte Verbindung zwischen Mr Steele und Mr Skripal und unterstellt auch nicht, dass die Vergiftung von Mr Skripal damit zusammenhängt. Aber das ist mit Sicherheit eine extrem interessante mögliche Verbindung, die in einer freien und fairen Untersuchung betrachtet werden müßte..

Basierend auf Auszüge von:

http://www.theblogmire.com/sergei-skripal-salisbury-and-the-dangerously-hysterical-response-of-the-british-government/

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