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  • freudhammer

692 Beiträge seit 14.12.2014

Brutalisierte Profikiller sind ein Wert auf dem Arbeitsmarkt

Wohin mit den Kopfabschneidern und Mordbrennern, die aus ganz Syrien nach Idlib zurückgewichen sind? Dorthin, wo man sie ausgebildet und finanziert hat, also in die USA, nach Großbritannien, Israel, Saudi Arabien, in die Türkei.
Doch was können die dortigen Bevölkerungen dafür, dass sie von Verbrechern regiert werden, die im Auftrag ihrer Konzerne überall auf der Welt über Leichen gehen? Aber die genannten Länder brauchen sich keine Sorgen machen, dass dieses brutalisierte menschliche Strandgut ihre Töchter vergewaltigt und sich der Bandenkriminalität hingeben wird (sie haben ja nichts anderes gelernt). Die Söldner werden dann eher wieder in Deutschland landen, wie wir es mittlerweile gewohnt sind, Nato-Arbeitsteilung eben.
Doch warum versuchen ihre Auftraggeber die 60 000 selbst um den Preis eines großen Krieges vor der syrischen Armee zu schützen und sprechen dieser das Recht ab, ihr eigenes Land zurückzuerobern? Sind sie vielleicht noch auf der Suche nach neuen Verwendungsmöglichkeiten? Sind die neuen Mordstätten noch nicht soweit? Ausgebildete, skrupellose Universalsöldner sind ein Wert auf dem Arbeitsmarkt in einer Welt, deren Eliten nur in dauerndem Chaos überleben können. Oder hat man Angst, dass bei einer Rückeroberung Idlibs auch Agenten von CIA, MI6, Mossad und Co. gefangen werden und dem Letzten auf dem Planeten bewiesen wird, wer das große syrische Morden befeuert hat?

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