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  • paletti-pareto

952 Beiträge seit 13.06.2014

Ach, der arme Osten!

Ja, ja, ja, von dort kommen die Revolutionen!

Was schon vergessen worden ist, in all den Jahren,
wie sehr die Menschen auch gekämpft haben,
gerade jetzt fällt einem das auf: die sehr reichhaltige Szene
an Künstlern und Literaten,
die WIRKLICH was zu sagen gehabt hatten-
nicht nur das ganze marktorientierte Zeugs, was heute so abläuft.

Die ganze DDR-Blueser-Szene,
der underground,
wo Leute Jahrelang ins Gefängnis geworfen wurden,
in den Stasi-knast, für unerlaubte Literatur,
für Liedzeilen, die den Mächtigen nicht passten.

Glaubte Kohl noch, den Osten einfach gekauft zu haben,
so weiß hier jeder denkende Mensch, dass das Wichtigste,
die Würde, eben nicht auf dieser Ebene verhandelbar ist.

Rechts- das ist Eskalation,
wenn viele sich als beschissen worden
und übern Tisch gezogen vorkommen.

Laut Dimitroff:
»Faschismus an der Macht ist die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals.«

Tja, und was haben wir hier erlebt?
Was ist immer schlimmer geworden?
Bankenkrise etc, weltweite Kriege...

Da wollen die Leute einen,
der ihnen Sicherheit, Arbeit und Lohn verspricht.
Die herkömmlichen Partein sprechen gebetsmühlenartig
ihre zunehmend als hohl empfunden Phrasen,
da hört eh keiner hin,
das ist wie bei Honni kurz vorm Sterbebett.
Und Macht ist nur dort, wo man jemandem Macht zugesteht.

Jetzt übernehmen andere, die vorgeben es besser zu können,
und nicht nur zu labern.
Nur dass es eben nicht zwangsläufig eine Verbesserung darstellen muß.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (16.10.2017 16:46).

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