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  • Peter

mehr als 1000 Beiträge seit 09.06.2000

Hinzu kommt der enorme Handelsbilanzüberschuss - der als "Ausbeutung" der andere

der als "Ausbeutung" der anderen Länder verstanden wird.

Das ist gar nicht mal so falsch, weil bei uns seit über 10 Jahren die Lohnkosten (kaufkraftbereinigt) ständig sinken, weil wir "wettbewerbsfähig" im Sinne der neoliberalen Ideologie sind, d.h., Wettbewerbsfähigkeit durch (Personlal-)Kostenminimierung.

In gewisser Weise ist das eine andere Form von subventioniertem Export.

Real müsten unsere Löhne und Sozialbeiträge um mindestens 20% (kaufkraftbereinigt) steigen, um ein ausgeglichenes Niveau zu erlangen.

Aber die Folgen muss die nächste Generation tragen: Altersarmut und unbezahlbare Altenpflege, weil Renten und Pensionen langsamer wachsen, als die Kosten; denn Einsparungen gibts da nicht mehr, oder es gibt einen Generationenkampf Jung gegen Alt. Der Generationenvertrag, den es früher mal gab, ist schon längst nicht mehr da.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (01.02.2017 04:57).

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