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  • bit4me

mehr als 1000 Beiträge seit 15.12.2010

Rötzer dichtet sich hier etwas zusammen

Die Politik Trumps ist mit denen der Rechten hübsch kompatibel, wenn die Faschisten von Selbstgenügsamkeit einer Nation träumen, um dann von einer Politik der Stärke anderen Staaten zu diktieren. Das passt wunderbar zu einer Idee der Faschisten, dass die Nationen sich in einem immer währenden Kampf befinden. Dementsprechend bescheuert sind dann auch die Resultate. Faschisten wollen Kapitalismus, aber auf dem Niveau des 19. Jhd.

Tusk als Liberaler ist natürlich bestrebt, hier einen Kontrapunkt zu setzen und er steht auch für einen Kapitalismus, der international organisiert ist und gemäss den politischen Zentrum auch immer wieder reguliert werden muss, damit die Verhältnisse nicht zu brutal werden. Damit ist er eine doppelte Zielscheibe: Zum einen weil Tusk Europa als Nation sieht und damit sich den Hass der Rechten auf sich zieht und zum anderen, weil diese Art von Kapitalismus das Gegenteil vom gesellschaftlichem Fortschritt bringt. Die Notlagen von Bürgern in Europa werden nicht weniger. Tusk hat mit seinem Appell einen durchaus positiven Eindruck hinterlassen,weil die Notwendigkeit gesehen wird, einen Kontrapunkt zur USA zu setzen, um die Abhängigkeiten zu verringern. Denn es besteht die Befürchtung der Bourgeoisie, dass die Weltwirtschaft erheblich geschädigt wird.

Die EU hat übrigens ihre Anstrengungen verstärkt, um neue Handelsabkommen zu implementieren und erst Heute kam die Meldung, dass mit Mexico verhandelt wird. Und Rötzer: TTIP war schon unter Obama tot, weil die USA keine Ausschreibung von öffentlichen Aufträgen wollte.

Während Mexico und Kanada erst einmal sich recht ruhig verhalten, beide sind extrem von den USA abhängig, hat Kanada Verhandlungen in Asien aufgenommen. Zu Mexico habe ich leider zu wenig Infos, weil ich kein Spanisch kann,

Als Linker, der man so ist, ist weder Tusk noch die faschistische Version von Kapitalismus sonderlich interessant und es ist spannend zu sehen, wie sich in dieser Krise der Ökonomie die brutale Moralität kapitalistischen Denkens manifestiert. Bei der Rechten ist das Ausgrenzen und Morden zum Alltag geworden, während die liberale Bourgeoisie gern auf die begrenzten Mittel verweisst, wenn sie Leute auf die Strasse befördert, um sie dann zu vergessen. Trumps Version hat eine klare Message und die ist mehr Kapitalismus , damit es mit den Jobs besser läuft. Ich wünsche allen Fans viel Spass damit.

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