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  • DonJohn

mehr als 1000 Beiträge seit 13.06.2015

Nein, dummdreiste Lügen

Bravo...haste also Unstimmigkeiten auf der Seite gefunden...

sehr gut!

Ich habe nicht ein paar "Unstimmigkeiten" gefunden, ich habe festgestellt, daß du einen Haufen verlogenen Blödsinn verlinkt hast.

Das macht den Rest leider nicht unwahrer.

Ach wo, im Gegenteil! Das macht den Rest noch viel glaubwürdiger!

Geschichtsvergessene und Revisionisten wie Du...

Hättest du wohl gerne. Wir haben gar nichts vergessen.

Der Jurist Prof. Dr. Alexander von Brünneck dokumentierte Ende der 1970er Jahre in seiner Dissertationsschrift „Politische Justiz gegen Kommunisten in der Bundesrepublik Deutschland“ mindestens 125.000 Ermittlungsverfahren und 10.000 Verurteilungen im Rahmen des KPD-Verbots. Bereits vor der Urteilsbekundung kam es zu massenhaften Repressionen gegen Kommunisten. So wurde der kommunistische Landtagsabgeordnete Josef Angenfort trotz parlamentarischer Immunität im März 1953 auf offener Straße von Polizisten verschleppt und später zu einer fünfjährigen Gefängnisstrafe wegen Vorbereitung zum Hochverrat verurteilt. Seine politische Betätigung bei der FDJ begründete den Tatbestand des Hochverrats. Das erste halbe Jahr seiner Gefängnisstrafe konnte er keine Besucher empfangen – nicht einmal seine Frau.
Besonders ungeheuerlich ist die Tatsache, dass zahlreiche Richter und Staatsanwälte, die in den 1950er und 1960er Jahren auf die Kommunisten losgelassen wurden, schon zur Zeit der Nazi-Herrschaft als Richter und Staatsanwälte willige Vollstrecker des faschistischen Terrors gewesen waren.
Gemessen an den gesetzlichen Strafrahmen wurden trotzdem relativ niedrige Strafen verhängt, so daß der damalige Bundesinnenminister im April 1961 öffentlich feststellte: „Die verderbliche Milde mancher Gerichtsentscheidung und manchen Antrags einer Staatsanwaltschaft mußte unsere Besorgnis erregen.“ In vielen Fällen waren Nebenstrafen und Folgen der Verurteilung einschneidender als die Freiheitsstrafe. Der Verlust des Arbeitsplatzes und der Werkswohnung trat oft schon bei Ermittlungsverfahren ein, die später nicht einmal zur Anklage führten. Bei Verurteilungen war der Entzug und die Rückforderung bisher erhaltener Entschädigungsleistungen zur Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts die Regel. Hinzu kamen administrative Benachteiligungen (Nichtzulassung zum Studium und zu staatlichen Examina; Verweigerung gewerberechtlicher Erlaubnisse, Entzug des Reisepasses).

Lies es Dir ruhig nochmal durch.

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