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  • freudhammer

665 Beiträge seit 14.12.2014

Der Wunsch nach regionaler Identität ist das Gegenteil von Nazismus

Über meine Ablehnung der globalen Menschenverschiebung, dem Abbau gewachsener Grenzen und meiner Ablehnung des Neoliberalismus habe ich wohl keinen Zweifel gelassen. Das heißt auch, dass für mich Menschen, die sich um ihre Identität, um die schwer erkämpften Sozialsysteme, sorgen für mich kein „Pack“ und keine Nazis sind. Ich sehe aber, dass sie von der Rechten, insbesondere der AfD, missbraucht werden.
Lieber Stippko, könnte es sein, dass du genau die Rolle spielst, die mir vorwirfst?

Aus der politischen Ohnmacht über die von fremden Mächten gesteuerte Politik und der Willfährigkeit und Rückgratlosigkeit des politischen Personals suchen Wähler einen Ort, wo sie ihr Kreuzchen machen können, um es „denen“ einmal zu zeigen. Dafür wurde die AfD installiert. Sie ist das Ventil, das den Druck aus dem Volk nehmen soll, nachdem Grüne zu Karikaturen und die Linke nicht mehr die Interessen ihrer Wähler vertritt.
Die AfD spielt in etwa die Rolle, die Trump als Ventil für die Enttäuschten in den Staaten spielte. Was aus seinen Sprüchen wurde, sehen wir heute. Er betreibt wie seine Vorgänger die Räuberpolitik des Tiefen Staates und der Zionisten, was vielleicht dasselbe ist.
Für diese Rolle wurde auch die AfD aus der Wundertüte geholt und von den Medien über Jahre aufgebaut. Nur mit diesem Ventil wurde die Merkelsche Politik erträglich. Dass Gauland aber für die Zionisten in den Krieg ziehen will, sollte als Demaskierung genügen.

Ich bin ein Befürworter von direkter Demokratie und verstehe mich als ein Dezentralisierer und Regionalist, denn je größer ein politischer Verbund ist, um so weniger ist Demokratie möglich. Schon eine Nation ist ein kleines Imperium und in Imperien gibt es keine Demokratie.

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