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448 Beiträge seit 16.03.2007

+++ FT: Wissenschaftsskeptiker rufen zum "Kack ins Wasser"-Tag auf +++

Beratungsresistente Wissenschaftsskeptiker in den USA haben eine
Petition gegen den "Artenverlustsalarmismus" dutzender renommierter
Wissenschaftler gestartet, dem sich neben Umweltschutzorganisationen
wie Greenpeace und WWF auch Präsidentschaftsbewerber wie McCain,
Obama und Clinton verschrieben hätten. Vor allem wenden sie sich
gegen alle Artenschutzgesetze wie den Don't Shit In the Water Act,
der gerade im Senat verhandelt wird und durch den flächendeckenden
Bau von Kläranlagen die Wasserverschmutzung senken will. Mit ihrer
Petition wollen sie jede Art von Gesetz verhindern, das ihnen ihre
Freiheit, jederzeit ins Wasser kacken zu dürfen, nehmen möchte und in
ihren Augen nur Geld kostet. Sie sind hingegen der Meinung, dass
angeblich mehr und mehr wissenschaftliche Beweise dafür existieren,
dass die vom Menschen verursachte weltweite Gewässerverschmutzung,
die nicht mehr wie zu Beginn geleugnet wird, keine katastrophale oder
auch nur negative Folgen haben könne.

Um ihren Forderungen mehr Aufmerksamkeit zu verleihen, rufen sie alle
US-Amerikaner dazu auf, am 12. Juni einen "Shit in the Water Day" zu
begehen, der eine möglichst grosse Gewässerverschmutzung zum Ziel
hat. Dazu wurde der Slogan "Scheiss auf die, die uns unsere Freiheit,
jederzeit ins Wasser kacken zu dürfen, nehmen wollen!" landesweit
ausgestrahlt.

Neueste wissenschaftliche Befunde legen jetzt jedoch nahe, dass der
massive Artenrückgang und das alljährliche Phänomen des "Toten
Ozeans", in dem bislang stabile Fischbestände plötzlich aus bisher
unbekannten Gründen innerhalb weniger Tage kollabieren, auf die
bisher nie dagewesene Gewässerverschmutzung zurückzuführen ist. Dabei
handle es sich um ein globales Problem, das alle betrifft und einer
Lösung bedarf. Die USA blieb der darauf folgenden UNO-Sondersitzung
zur Erarbeitung von Gewässerschutzrichtlinien fern. 

Darauf angesprochen antwortete Dr. U-S. Arsloch, führender Kopf der
Bewegung: "Was gehen uns globale Probleme an? Wir sind das Land der
Freiheit und wir nehmen uns unsere Freiheit. Die kann und darf uns
niemand verbieten. Eine dieser Freiheiten besteht nun mal darin, dass
hier jedermann und jede Frau ins Wasser kacken darf. Das ist Amerika.
In wie vielen Ländern dieser Erde gibt es diese Freiheit nicht?
Unsere Mission ist es, unsere Freiheit auf der ganzen Welt zu
verbreiten. Manchmal muss man Menschen eben zu ihrem Glück zwingen.
Wenn uns nun ein kleines Land wie die Seychellen, welches
hauptsächlich vom Fischfang lebt, unsere Freiheit nehmen möchte und
uns um Rücksicht bei der Gewässerverschmutzung, welche ja _angeblich_
für's Fischsterben verantwortlich ist, bittet - tja, dann scheissen
wir eben auf sie." und lacht.

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Dieses arrogante Pack, das scheinbar jegliche Kritik an ihrem Handeln
auf "Eifersucht" der kritisierenden Partei zurückführt, geht mir
tierisch auf den Sack. Was freu ich mich auf den Zusammenbruch dieses
Imperiums...

CapAnt
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