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  • lonati

762 Beiträge seit 28.09.2008

"Offenbar hat er nun gesehen, dass die militanten Separatisten wenig Rückhalt"

Zitat Herr Rötzer: "Offenbar hat er nun gesehen, dass die militanten
Separatisten wenig Rückhalt in der Bevölkerung haben,..."

Achmetow hat vielmehr bereits während des Maidans hinreichend Druck
von Seiten des Westens bekommen, unter dessen Sanktionen zu fallen,
dass er bereits im Herbst die Seiten wechselte und begann den Maidan
zu finanzieren. Als auch sein Medienimperium auf seine eigene Partei
einschießen zu lassen.

In den letzten Monaten hat er sich vielmehr deswegen nicht gegen die
Anhänger einer Wiedervereinigung mit Russland angesprochen, da er
befürchten musste, dass der Großteil seines Besitzes sich plötzlich
auf russischem Territorium wiederfinden könnte.

Die gestiegene Aktivität des Herren Oligarchen dürfte jetzt daher
kommen, dass von beiden Seiten nun Druck kommt, sich zu entscheiden.
Die Donezker wollen seine Steuern, die er in Kiew entrichtet. Der
Westen bedroht jeden Abtrünnigen mit Sanktionen. Russland hält sich
komplett raus.

Im Ergebnis ist er nun genau wie die anderen Oligarchen, die um ihre
Wirtschaftsimperien fürchten, ein selbstfinanzierendes Werkzeug gegen
das passive Russland und den Anhängern einer Wiedervereinigung in der
Ukraine.

Was den angeblich geringen Rückhalt der "Seperatisten" angeht, so sah
das aber beim Referendum ganz gegenteilig aus.
Hingegen hat ein Achmetow trotz Kündigungsdrohungen gegen Mitarbeiter
grad mal 200 Leute (bei 300 000 Mitarbeitern) zusammengekriegt. Sah
ziemlich blamabel auf den Videos aus. Im ukrainischen Fernsehen und
wesltichen Medien hingegen - einfach in die Menge reingezoomt und
dann behauptet, es seien Zehntausende gewesen.

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