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  • HeWhosePathIsChosen

mehr als 1000 Beiträge seit 11.01.2005

Ein paar Gedanken zu Migration + Ist eine endzeitliche Polarisation denkbar?

Natürlich sagt man schnell mal, dass man in ein anderes Land will, wenn man so unverbindlich gefragt wird.

Eigentlich wäre das erstaunlich - selbst eine Reise in ein fremdsprachiges Land, dessen Sprache ich nicht gut kann, würde ich scheuen (selbst mein derzeitiges Englisch finde ich schwach, obwohl ich englische Texte eigentlich ziemlich gut lesen/verstehen kann) - eine Migration ist doch keine Kleinigkeit, weit mehr als ein inländischer Umzug und der ist doch schon ätzend genug, oder? Okay, einige denken vielleicht zuerst an Sonne, Strand und junge Frauen aber schon der nächste Gedanke sollte realistischer sein.

Von den Befragten, die auswandern wollen, gaben 21 Prozent oder 158 Millionen an, sie würden am liebsten in die USA. An zweiter Stelle steht mit 6 Prozent (47 Millionen) Kanada,

Das ist sowohl plausibel (Weltsprache, traditionell Einwanderungsländer, schon ziemlich gemischte Bevölkerung) als auch sehr verwunderlich, denn die kapitalistische USA mit CIA, NSA, Kriegstreiberei, Rekordgefangenen, Rekordwaffentoten, Rassenproblemen, Staatsfeindlichkeit, ungesunder Lebensweise, Genfutter, Heuchelei (seven dirty words vs. Pornoindustrie und Satanismus), drohendem Unrechtsregime, usw. fände ich derzeit eher ein erstklassiges Fluchtland und Kanada ist nicht besser, wird vermutlich in die USA eingemeindet werden. Andererseits gelten die USA als "land of opportunity" (American Dream) aber man bedenke auch "Hire and Fire". Kann sein (ich gehe davon aus), dass die USA in ca. 10 Jahren einen jahrzehntelangen Aufschwung erleben werden aber davon kann man derzeit eigentlich nun wirklich nicht ausgehen.

an dritter eben Deutschland mit 6 Prozent und 42 Millionen, knapp vor Frankreich und Australien.

Frankreich sehe ich auf nächste Zeit (ggf. Jahrzehnte) kritisch aber Australien kann besser werden und sich von den USA abwenden, Australien kann mehr Regen bekommen und mit zahlreichen Migranten längerfristig zu einer bedeutenderen Macht werden. Deutschland sehe ich natürlich auch positiv, siehe auch
http://www.heise.de/forum/heise-online/Allgemein/Ohne-Bezug/Endstarke-Revolution-mit-einer-superguten-Rechtspartei-prima-fuer-Deutschland/posting-33495036/show/

Eine überaus spannende These ist die einer "Polarisation in der Endzeit": schlechte Menschen sammeln sich im kommenden antichristlichen Unrechtsregime und gute Menschen fliehen rechtzeitig aus gefährdeten Ländern. Wenn also viele in die USA wollen, dann kann das bedenklich sein aber wenn auch Deutschland beliebt ist, dann kann das auch positiv sein. Eine einfache Strategie für eine günstige Einwanderung sind gute Gesetze und eine wirksame Verrbechensbekämpfung, eine gute Gesellschaft und hohe Moral, so auch ein Verbot von Baby-/Kinderverstümmelung (gute Gläubige kommen so nach Deutschland, man denke auch an Amische, Mormonen, usw.). USA/Kanada vs. Deutschland/Australien kann auch zur wechselseitigen Polarisation führen und da stellt sich ganz einfach die Frage: wer (eher gut oder schlecht?) will wohin? Siehe auch
http://www.heise.de/forum/heise-online/Allgemein/Ohne-Bezug/Beginnt-nun-bald-die-endzeitliche-Polarisierung-Leben-wir-in-der-Endzeit/posting-32778936/show/

Es sind gar nicht einmal die Menschen aus dem Nahen Osten und Nordafrika, die anteilsmäßig am stärksten zur Migration neigen - hier sagen das 24 Prozent, etwas mehr als die 21 Prozent aus Nicht-EU-Europa und die 20 Prozent aus der EU. Bei den Asiaten ist der Wunschmit 7-8 Prozent am geringsten. In Nordamerika sagen dies 14 Prozent, vor allem US-Amerikaner, hier liegt der Anteil bei 16 Prozent. Am stärksten wollen mit einem Anteil von 33 Prozent die Menschen aus Afrika südlich der Sahara auswandern, gefolgt von Lateinamerika mit 27 Prozent. Die Zahl der Auswanderungswilligen steigt in Afrika und in Lateinamerika an, ebenso in Nordamerika.

Das paßt zur Polarisation, Afrika ist derzeit womöglich wenigstens in einigen Teilen ein ziemlicher (moralischer) Sumpf, wie eigentlich (mehr oder weniger) weltweit. Aus den USA können etliche auswandern, gerade auch Schwarze und Hispanics, die es zu ein bisschen was gebracht haben, während fragwürdige aber studierte Gestalten in die USA einwandern. Bildung und Intelligenz sagen nichts über Moral aus, derzeit gibt es auch etliche schlechte Reiche, die sich in ein anderes Land einkaufen können. Da muss die EU nur endlich mal für eine wirksame Verbrechensbekämpfung mit gezielter Suche nach schlechten Menschen in Machtpositionen sorgen und eine Menge Gangster wandern aus ... nicht zuletzt in die USA/Kanada, auch wegen der Weltsprache Englisch und weil die USA für reiche Weiße nicht so übel sind - Australien gilt vielleicht eher als unwirtlicher und GB bleibt hoffentlich EU. Die USA werden Reiche/Studierte annehmen und US-kritische auswandern lassen. Eine Polarisation ist also denkbar, insbesondere bei einem kommenden weltweiten Aufschwung, wo es bald überall Internet gibt und wo die ersten Jahrzehnte immer noch Menschen gebraucht werden (KI und Roboter sind noch nicht so weit).

Was vielleicht auch noch irgendwie ein Faktor sein kann: eine heftige Grippe-Pandemie über einige Jahre, mit Hunderten Millionen Toten. Schwer zu sagen, wie sich das auswirken kann - die USA haben vielleicht einen brauchbaren Impfstoff für ihre Bevölkerung aber Afrika, Indien, usw. können von der Grippewelle gerade auch mit ein paar Toten langfristig profitieren. Ein etwas ausgedünntes Afrika kann zum beliebten Einwanderungsland werden, wenn man dort noch was für sein Geld bekommt - natürlich muss Afrika aufpassen, dass dann nicht nur Sexgangster kommen.

Ein einfacher Weg zur weltweiten Umverteilung können gute Partnervermittlungen sein, möglichst mit ehrlichen Liebesheiraten und wo die Ehepaare dann leben (im reichen oder armen Land), kann durchaus variieren, denn im armen Land zählt ein Euro-Guthaben noch was. Siehe auch
http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Japanische-Frauen-sind-zu-muede-um-nach-einem-Liebespartner-zu-suchen/die-supereinfache-Loesung-ist-eine-gute-staatliche-Partnervermittlung/posting-31483017/show/
http://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Menschen-streben-beim-Online-Dating-nach-Huebscherem/Die-Attraktivitaet-ist-auch-massgeblich-objektiv-und-vermutlich-in-Zukunft-messbar/posting-32858987/show/

Neben einer Polarisation (von gut und schlecht) kann es auch eine allgemein nützliche Vermischung geben, wo sich die Besseren nachhaltiger fortpflanzen - simple Evolution und Selektion.

Von einigen bedrohten Zonen (Klimawandel) kann man fliehen aber weltweit muss vor allem auch mal an (natürlich menschenwürdige) Bevölkerungskontrolle gedacht werden: 7 bis 9 Milliarden Menschen sind genug, die Menschheit darf die Erde nicht überbevölkeren und da hilft keine Migration auf der Erde, da braucht es eine kluge Bevölkerungspolitik. Siehe auch
http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Empfehlung-fuer-gesunde-Ernaehrung-ist-weltweit-nicht-nachhaltig/Die-Menschheit-muss-endlich-ueber-eine-gute-Bevoelkerungskontrolle-nachdenken/posting-32907077/show/
http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Empfehlung-fuer-gesunde-Ernaehrung-ist-weltweit-nicht-nachhaltig/Es-muss-offen-und-transparent-ueber-Verbesserungsmoeglichkeiten-nachgedacht-werden/posting-32916731/show/

Denkbar, dass das eine Entwicklung über einige Jahrzehnte (z.B. dieses jahrhundert) ist - logisch, denn man kann nicht Millionen von Heute auf Morgen umsiedeln. (alles imho)

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