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Re: Die irische Kuhlüge

Pro kg Rindfleisch braucht man ca. 20 qm Fläche. Auf einem qm Fläche fallen bei uns oder z.B. in Argentinien (Soja) ca. 700 Liter Wasser pro Jahr, damit werden die Horrorzahlen aufgebaut. An Biomasse kann man jedem qm bei uns maximal so ca. 10 kg Futter entnehmen, bei schnellwachsenden Gräsern, immerhin wären das schon 100 Tonnen pro Hektar, bei eiweißreichen Pflanzen wie Soja sieht es viel schlechter aus, eher 350g pro qm. Mehr Biomasse ginge mit Nutzhanf, aber das ist ein anderes Thema, wäre auch kein Futtermittel.

Wir haben also für 1 kg Rindfleisch maximal 20*10kg Futtermittel, die auch nur zum Teil aus Wasser bestehen, was also vom Acker entnommen wird, kann maximal 200 Litern Wasser entsprechen. Wie deckt sich das mit den z.B. 15.000 Litern Wasser, die ein kg Rindfleisch angeblich verbraucht? Die Rechnung geht halt nur auf, wenn man den jährlichen Niederschlag komplett mit einrechnet. Schon klar, die Pflanzen brauchen während ihres Wachstumsprozesses viel mehr Wasser, als sie am Ende beinhalten. Aber bei uns fällt das sowieso kostenlos vom Himmel, und in regenarmen Gebieten sollte man überhaupt kein Rindfleisch erzeugen wollen. Und den Niederschlag im Herbst/Winter mit einzubeziehen ist auch eine fragwürdige Aktion, klar, der tut dem Boden gut und sorgt für Fruchtbarkeit im nächsten Jahr, hat aber direkt mit dem Futtermittel nichts zu tun.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (24.11.2019 11:39).

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