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Re: Ideologischer Blödsinn

Alexander Durin schrieb am 12.08.2019 02:08:

So viel ideoligischen Blödsinn habe ich selten auf einem Haufen gesehen.

tzefix schrieb am 11.08.2019 22:08:

der wird feststellen, dass der Fleischkonsum schon aus Umwelt- und Klimagründen nicht weiter steigen darf - sonder eben reduziert werden muss.

Das ist das ewige Glaubensbekenntnis, das als Axiom immer wieder vorgetragen wird. Es ist nur ein Glaubensbeknntnis ohne weitere Argumente, die das belegen könnten. Der Gläubige glaubt nur daran, ohne etwas zu wissen. Und wenn es darum geht, den Glauben logisch und rational zu begründen, dann folgt in der Regel argumentative Leere.

Du negierst halt einfach die komplette Wissenschaft und hast dann, in Deinem ideologischen Irrglauben, auch noch die Frechheit, anderen ein "Glauben" zu unterstellen.

Es ist eben so, dass wir für die Tierzucht Unmengen an Futterpflanzen benötigen, die allesamt entweder auf Stickstoff-Kunstgedüngten Feldern wachsen, was Lachgas (ein Treibhausgas, das ca. 300-fach stärker wirkt als CO2) freisetzt, oder auf gerodeten, ehemaligen Urwald-Böden, was dort nur kurzfristig funktioniert, weil der Boden erodiert.

Es ist auch so, dass wir nicht wirklich hin wissen, wohin mit der entstehenden Gülle und dass Gülle und Rind Methan freisetzen, was ca. ein 25-fach stärkeres Treibhausgas wie CO2 darstellt.

Egal, was der Mob hier tönt und schreit, es gibt auch andere Menschen - und die scheinen mir doch die Mehrheit zu sein.

Komisch. Vor allem in den Entwicklungsländern, wo sich die Mehrheit der Bevölkerung vegetarisch ernähren muss, will man mehr Fleisch konsumieren. Sind allerdings nur fünf bis sechs Milliarden Menschen.

Das ist nicht "komisch", das ist selbstverständlich. Fleischkonsum ist in diesen Regionen eben ein Luxus, den sich dank (in diesem untersten Bereich) sinkender Armut immer mehr leisten können.

Erkläre jenen armen Menschen deine Theorien eines wohlstndsüberdrüssigen, fetten westlichen Menschen. Die haben nicht das westlich-degenerirte Problem, wie man sich besonders toll un hipp ernährt. Die haben das Problem, dass man sich überhaupt ernähren kann.

Wenn diese armen Menschen mal ein-, zwei Generationen den westlichen Wohlstand genossen haben, sind sie exakt dieselben "wohlstandsüberdrüssigen, fetten" Menschen.

Es kann die Zivilisation nicht überall auf der Welt denselben hohen Status besitzen. Was allerdings nicht bedeutet, dass wir uns zwingend immer an den Schlechtesten messen müssen.

Ja, tut mir leid, ich bin Multi-Kulti, das ist sowas von out. Ich versetze mich noch in andere Kulturen hinein und versuche deren Situation zu verstehen, anstatt ihnen nach dem Motto am-deutschen-"ökoligischen"-wesen-soll-die-welt-genesen.

Mulit-Kulti ist alles andere als "out", es beginnt nun erst richtig an Fahrt. Grund ist die Globalisierung und die Migrantionsströme, die es überall auf der Welt gibt. Entweder man kommt mit "Multi-Kulti" klar, oder man wird ein sehr verstörendes Leben leben müssen.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (12.08.2019 10:07).

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