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  • Naturzucker

mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.2012

Kann mir jemand mal den Widerspruch erklären?

Wenn die Wasserversorgung aus der Gletscherschmelze in Zukunft abnimmt, könnte das weitreichende Konsequenzen für die gesamte Region haben. So werden Rhone und Po im Sommer zu rund einem Fünftel aus dem Schmelzwasser der Gletscher gespeist. Auch die Stromerzeugung aus Wasserkraft würde beeinträchtigt.

Also, die Flüsse führen zu 20% Wasser, welches durch das Abschmelzen der Gletscher entsteht.

Der Autor möchte aber, dass die Gletscher nicht abschmelzen. Dann fehlt den Flüssen aber 20% des Wassers.

Im Ergebnis kommt es immer aufs gleiche raus: Falls es technisch überhaupt in unserer Hand liegt, die Gletscherschmelze zu stoppen, dann fehlt den Flüssen 20% Wasser.

Schmelzen die Gletscher bis zum Ende, fehlt den Flüssen danach auch 20% des Wassers.

Wie man es dreht um wendet, am Ende haben die Flüsse immer 20% weniger Wasser.

Warum wird dieses "Argument" immer wieder angeführt, wo es doch vollkommen unlogisch ist?

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