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  • Mordkopierer

mehr als 1000 Beiträge seit 10.05.2005

Was ist daran "verkehrte Welt"?? Der Text ist einfach lächerlich und manipulativ

Man muss Nazis sicher nicht mögen, aber diese linksradikale Hetze ist
schlimmer als so mancher Nazi.

Ich bin froh in einem Land zu leben, in dem jeder ein Recht auf
Grundrecht hat und nicht nur bei richtiger Gesinnung. Das andere
hatten wir schon!

Was soll der Text dem juristischen Laien sagen: Böser Nazi kommt
davon, guter Fotograph wird verknackt. Und es wird kritiklos
geglaubt...wenn man schon mal wieder "für das Gute" kämpft, muss man
auch nicht mal juristische Feinheiten hinterfragen.

- Erstmal frage ich mich, was man an juristischen Folgen falsch
finden sollte?
Dass auch Leute mit Scheiss-Tattos Rechte haben und
Persönlichkeitsrechte wahrnehmen oder gegen Internetpranger vorgehen
können, oder dass das (aktive oder passive?) Zeigen eines
Hakenkreuz-Tattoos bei einem vermutlichen Erstverstoß "nur" ein
Einstellungsbescheid und 250 Euro nach sich zieht?

- Der Autor erwähnt nicht mal, was für ein Verfahren den Fotographen
erwartet.
Vermutlich geht es einfach um ein zivilrechtliches Verfahren, welches
den Fotographen auf Unterlassung verpflichten sollte...das hätte aber
rein gar nichts mit "böser rechter Staatsanwaltschaft" zu tun, was
der Herr aber suggerieren möchte.

- Selbst wenn es sich um ein strafrechtliches Verfahren handelt, ist
es doch legitim beides formaljuristisch zu bewerten und nicht
gesinnungsmäßig!

Und selbst ein Strafverfahren gegen den Fotographen läuft, sagt
doch weder was über die Haltung der Staatsanwaltschaft, noch über ein
zu erwartenes Urteil ab.
Es wurde dann schlicht und einfach die Anzeige angenommen und dann
wird die Sache juristisch geprüft...tut mir leid, dass in diesem
bösen Land auch Leute mit Scheiss-Tattoos oder vermutlich auch einer
Scheiss-Gesinnung Strafanzeigen erstatten können.

> kulturpolitischen Sprecher der Fraktion der Linken im Sächsischen Landtag, Dr. Volker Külow, 

Ich möchte man den "Linken" mal erleben, wenn das Zeigen
linkspropagandistischer Symbole illegal wäre und der Fall andersrum
wäre.
Dann wäre sein Argument sicherlich, dass es nicht sein kann, dass
überhaupt ein Strafverfahren wegen dieser Symbolik eröffnet wird,
wenn andererseits die Persönlichkeitsrechte des Symbolträgers in
krasser Weise missachtet werden.
Ausserdem würde das Argument kommen, es seien doch nur Symbole, nur
Bilder...das ist doch alles halb so wild und tut niemanden weh.
Viel wichtiger ist das das grundrechtlich zugesicherte
Persönlichkeitsrecht von Menschen...der Träger des Tattoos wäre dann
auf einmal Opfer und Telepolis würde einen weinerlichen Artikel mit
der Überschrift "Verkehrte Welt in ...." von machen.


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