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  • freudhammer

829 Beiträge seit 14.12.2014

Wir sind nun also beim Spott angelangt

Würde ein Forent einen vergleichbaren Beitrag abliefern, fände er sich schnell auf der Trollwiese. Wir sind nun also beim Spott angelangt, der zweiten Phase der „Kriegsführung“. Erst ignorieren, dann lächerlich machen, schließlich bekämpfen. Und von Letzterem sind wir nicht mehr weit entfernt, wenn man sich die „Sportpalastrede“ des Einpeitschers Herbert Grönemeier anhört. Da wurde offen von nötigem „Diktat“ gegeifert, was ja wohl von Diktatur kommt. Dafür werden Kinder in neue Kreuzzüge geschickt und mit Schuleschwänzen belohnt. Sind diese Demos noch Demos oder schon gelenkte Aufmärsche? Oder doch nur Ringelpiez mit Anfassen, bei denen Gläubige über Klima schwadronieren, das ihnen so wenig zugänglich ist wie die Gravitation oder das heiße Geschehen unter der Erdkruste.
Und wie einfältig das Erlösungszenario: Neue Steuern, neuer Ablasshandel und eine neue Industrieproduktion mit der Elektrifizierung des Verkehrs als neuen Messias. Und alles soll dann wohl so weiterlaufen wie bisher: Verschwendungswirtschaft, Globalisierung satt und Grenzenlosigkeit als Credo.

Wie kann es weitergehen? Zwei Möglichkeiten bleiben wohl: Frustrierte Klimabewegte, die sich einmal missbraucht sehen und kein Wort mehr über Umweltschutz hören wollen. Oder sie denken weiter und stellen die Diskussion vom Kopf auf die Füße und landen bei den menschengemachten Noxen: der zerstörerischen, vernunftlosen Kapitalherrschaft, dem als grenzenloser Freiheit verbrämten nacktem Imperialismus und seiner zerstörerischen Kriegsmaschinerie.

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