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  • SunnyHill

mehr als 1000 Beiträge seit 18.05.2003

Was für ein perverser Leichenkult

Widerlich, wenn die Mörder in den Ländern der Opfer ihren Totenkult
betreiben wollen, ob in Polen, Russland oder Tschechien, ohne die
wahren Opfer überhaupt zu realisieren, die die stammten aus den
ÜBERFALLENEN Ländern. 

Ich möchte gerade auch die braune Fraktion fragen, die ja
mittlerweile ein neues Feindbild für sich entdeckt hat, den
Kinderschänder für den sie den Strick fordern, was sie davon halten
würden, wenn er neben seinen Opfer er eine Grabstätte erhielte, in
der auf seine (was größtenteis sogar der Wahrheit entspricht) elende
Kindheit hingewiesen würde, und er damit den Opfern gleichgestellt
werden sollte.

FAKT ist. Die Mehrheit der Deutschen, und zwar eine große Mehrheit,
war für den totalen Krieg und sie wollten ihre Söhne an der Front
sehen. Die meisten Soldaten wurden eben gerade nicht gezwungen, ihre
Menschheitsverbrechen zu begehen, sie taten es freiwillig und weil
sie sich einen Lohn versprachen, vielleicht den Arsch des Führers zu
küssen. Etc. Nätürlich glaubten sie, es gäbe den Sieg. Sie dachten
dabei auch nicht im geringsten daran, dass für diesen Sieg Millionen
Menschen massakriert werden sollten, und dies in ihren eigenen, von
den Deutschen überfallenen Ländern. Erst als aus dem Sieg die totale
Niederlage wurde, fühlten sich die Deutschen betrogen. Rosenstraße
ist ein gutes Beispiel dafür, dass anscheinend Zivilcourage im 3.
Reich durchaus möglich war, ohne in den KZs, zusammen mit Angehörigen
zu landen.  Die Wahrheit ist, dass die Mehrheit der Deutschen micht
NICHT WUSSTE, sondern sie WOLLTE NICHT WISSEN. 

Und für mich sind ganz bestimmt nicht alle Soldaten Mörder. Hätten
die USA sich früher aufgerafft und sich in diesen Krieg
eingeschaltet, wären Millionen unschuldiger Menschen nicht ermordet
worden. Im Zivilrecht mag es noch angehen, Todesstrafengegner zu
sein, aber spätestens wenn ein irre gewordenes Volk anfängt, andere
abzuschlachten, sollten die nächsten Bomben regnen.

Die Deutschen sollten in die betreffenden Länder fahren, ihre
Vorfahren ausbuddeln und vielleicht doch eher in geweihter Heimaterde
verbuddeln. Danach können sie dann täglich ihre Picknickdecken auf
den Gräbern ausbreiten und ihren Leichenschmaus celebrieren.
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