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Re: Schon die erste Behauptung ist ein Irrtum

freudhammer schrieb am 02.01.2020 10:59:

DrM schrieb:


Die erste kontrollierte Landung unter Raketenantrieb fand bereits 1961 statt.

https://en.wikipedia.org/wiki/Bell_Rocket_Belt#Testing

Dein Link war eine Sackgasse. Dabei ging es alleine um diesen Düsenantriebs-Rucksack, wie er in einem Bond-Film gezeigt wurde. Es bleibt dabei, die Amis haben bis 2015 nicht geschafft eine Rakete auf dem Düsenstrahl zu landen. Die Ausführungen von Robert Stein und dem schweizer Raumfahrtexperten Andreas Märki, auf dem von mir empfohlenen Nuoviso- Video, werden damit nicht widerlegt.
Man stelle sich nur einmal vor, dass eine Regierung Astronauten auf den Mond schicken würde, mit einem Landefahrzeug, dessen Funktionieren zuvor nicht getestet wurde! Das wäre ein teueres Himmelfahrtskommando.

Die Laser-Retroreflektoren, die immer als Beweis für die Mondlandung angeführt werden, scheint es gar nicht zu geben. Wie Märki überzeugend darlegt, wäre so ein Katzenauge gar nicht anzuvisieren. Die immer beschriebenen Laser-Entfernungsmessungen treffen einfach den Mondkörper. Gäbe es, wie behauptet, einen Reflektor, wäre die Rückstrahlung auch um ein Vielfaches intensiver, wenn ich Märkis Ausführungen richtig verstanden habe.

Es hat sich jemand die Mühe gemacht, das durchzurechnen; hier sein Resultat. Die von ihm berechnete Differenz der Signalstärken zwischen Laserreflektor-reflektiertem und Mondoberfläche-reflektiertem Signal beträgt 20 dB (da die dB- Skala logarithmisch ist, entspricht das einer Differenz von zwei Zehnerpotenzen).

Ich habe es allerdings nicht nachgeprüft.

www.adeldor.com/Using_Lunar_Retroreflectors.html?i=3

Daraus (Conclusion):
"Use of the retroreflector results in two orders of magnitude more return. This 20dB gain is a very large difference in signal strength, especially when operating at the limits of possible sensitivity. Given how difficult it is to detect the laser's reflected signal when using the retroreflector (44 attoWatts), it would not be practical without it (0.46 attoWatts).

Remember that it is the difference between the retroreflector and non-retroreflector cases being emphasized here. Enviromental factors affecting both absolute measurements cancel as they apply to both MLRS Ranging the Moon cases. The relative gain is the important number.

One final note: it doesn't matter how strong or weak the returning signal is. It would not be possible to calculate the Moon's distance to centimeter accuracy were it not for the retroreflectors."

(Hervorhebungen von mir)

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (02.01.2020 11:34).

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