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  • SunnyTommy

176 Beiträge seit 22.09.2017

Ausbeutung ist in Mode

Einer der wesentlichen Ausdrücke der faschistischen deutschen Diktatur war doch bekanntlich auch "Arbeit macht frei" - erschreckend ist dabei in der modernen Fortentwicklung, dass dies heute tatsächlich immer mehr Menschen glauben, wenn sie den größten Teil ihres Lebens mit Arbeit und Schlaf vergeuden und denken, es gäbe im Counter-Strike-Modus eine "neue Runde mit voller Energie".

Das Humankapital, einst auch als "Menschen" bezeichnet, hat heutzutage meist nur noch einen fest bestimmten Wert (Der Mensch wird häufig klassifiziert / auf- o. abgewertet anhand von Zahlenwerten, etwa anhand des Einkommens - Der dauerarbeitslose, im Monat 1.750.000 USD Zins abgreifende Partyjunkiesohn des Milliardärs ist dabei ein ganz edler Spross, wie wir wissen), nämlich den seiner für das System nützlichen "Verwertbarkeit". Der Mensch MUSS mitmachen, will er existieren, der Mensch muss sich "verwerten" lassen - auf freiwilliger Basis (jedoch getrieben von einem ihm umgebenden, auferlegten, gezüchteten psychologischen Druck), der Mensch muss arbeiten und natürlich muss er auch konsumieren - und das wichtigste in diesem Spiel: Der Mensch muss sich unterordnen.

Er wird auch von Zwangsvorstellungen getragen und je nach Ausgangslage sogar durch eine unbewusst wirkende, panische Angst angetrieben (Nicht konform sein mit dem „Umfeld“, „Anderssein“, „Angst vor Arbeitslosigkeit“, „Bedeutungslosigkeit“ etc. ). Der Entscheidungsspielraum wird dabei, wenn wir von einem 24 Stunden-Tag ausgehen, immer kleiner, die Schlinge der Reglementierungen immer enger, desto schwieriger die Ausbeutung des einzelnen Individuums gelingt. Die Erziehung bzw. Abrichtung zum kriechenden Untertanen bzw. zum menschlichen Nutzvieh beginnt dabei schon in den staatlichen Schulen, sogar an die pawlowschen Glöckchen, die die ersehnte Pause provozieren helfen, wurde gedacht.

Die organisierte Verwertung des Menschenfleischs hat sich jedoch, wie wir wissen, ein Deckmäntelchen mit der Aufschrift "Demokratie" übergeworfen. Der Faschismus braucht angepasste, phantasielose und möglichst auch stumme Mitläufer, die glauben, eine "Wahl" zu haben.

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