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  • Bolidiker

mehr als 1000 Beiträge seit 22.08.2015

Es gibt nicht genug Arbeitsstellen für alle

Dieser Prozess wird weiter fortschreiten.

Wer den "Besitz" einer Beschäftigung als notwendiges Kriterium für das Recht als Deutscher (Europäer) in Deutschland (Europa) Würde besitzen zu dürfen fordert, der hat den Samen für gesellschaftliche Spaltung schon gesäht. Und das geschieht mit umfassenden Erfolg, s. CxUSPDFDPGruene. Denn Arbeit macht ja bekanntlich frei.

Wer für den Rest der Welt Würde innerhalb Deutschlands fordert, dem kann ich nur mit dem Zitat von Scholl-Latour entgegen: "Wer halb Kalkutta aufnimmt hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!" (Dabei hatte der Mann wahrscheinlich nichts gegen Kalkutta)

Wenn dieses Prinzip (ich kenne kein anderes neueres, außer dem gescheiterten Ostsystem) nicht über Arbeitsteilung unter dem Bestand der vollen derzeitig vorhandenen Vergütung beibehalten wird, dann bleibt nur noch die Religion als Zusammenhalt, sei es modern als Gutmenschentum oder eben klassisch. Die andere Methode ist natürlich gemeinsam Hass zu entwickeln.

Aber zuerst muss man den Grund, also den immanenten Mangel an Arbeit und die Zunahme dieses Mangels ins Zentrum der Analyse stellen.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (13.10.2017 22:42).

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