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  • Detlef Reimers

586 Beiträge seit 18.11.2009

Noch ein bißchen Würze dazu

Paul Manning, ein ehemaliger investigativer Journalist u.a. des Guardian, hat über viele Jahre die massive internationale Operation Bormanns von Argentinien aus recherchiert und in seinem Buch (mit einem versehentlichen Vorwort Allan Dulles', das er nachher bereute) "NAZI in Exile" minutiös geschildert. Es wurden nicht weniger als 750 Unternehmen in vielen Ländern der Erde gegründet und mit der finanzielle Grundstock für die Nachkriegswelt Deutschlands gegründet.

Hier findet man dann auch einen sehr naheliegenden Zusammenhang mit der eigentlichen kriminellen Gründung der CSU nach WWII. Andere Parteien und ihre finanziellen Hintermänner folgten.

Das Wichtige, was dieses Buch an unbekannter Geschichte nach WWII zu tage fördert unter Zuhilfenahme mittlerweile verfügbarer Akten in amerikanischen Ministerien, ist die Tatsache, daß die massiven Gelder, die in diese Firmen und Fonds flossen, nicht einfach verschwanden, sondern über zwar verschlungene, aber in Teilen bekannten Pfaden (z.B. über zwei Scheizer Banken) wieder zurückflossen in deutsche Firmen und Konglomerate und die untergründige Fortexistenz einer operativen Basis für die über die Rattenlinie geflohenen NAZI's sicherte. Die Zusammenarbeit Bormanns mit amerikanischen, englischen und jüdischen Geschäftspartnern aus mehreren Ländern haben zeit seines Lebens verhindert, daß er verfolgt und aausgeliefert wurde. Simon Wiesental wurde schlicht von seinen argentinischen Religionsbrüdern gebeten, das Land wieder zu verlassen, was er auch unerrichteter Dinge tat.

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