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  • kleiner Stauner

mehr als 1000 Beiträge seit 03.09.2012

Ostern, marsch marsch!

Meine Freude über einen Artikel, der DAS Fundamentalthema der Geschichte angeht, währte nur kurz. Leider!

Am Ende fand ich schließlich die Erklärung: Man möchte uns zum Ostermarsch konvertieren. Sicher ein ehrenhaftes Motiv, aber dazu hätte einige klare Thesen und explizite Apelle genügt.

Stattdessen quäle ich mich durch ein schlimmes Deutsch aus dem Sozio-/Psycho-/Pädagogen-Sprachmatsch, gegen den die CIA-, ähem, Springer-Presse keine Mühe hat, Bella Figura zu machen.

Besonders hat mich geärgert, daß ich hier erfahre, wozu Kriege alles NICHT gut sind. Das weiß doch jeder, der sich seine eigene Familiengeschichte anschaut, und dem die noch immer manifesten Folgen von Entwurzelung und seelischer Verkrüppelung bei der letzten Familienfeier den Appetit verdorben haben.

Was aber ist nun Krieg?

Auf dem Portal SCHEISSKRIEG.COM fand ich einige Anregungen zur Reflexion darüber. Meine Essenz: Krieg dient der Beschaffung von Ressourcen durch einen Feldzug oder gleich mehrere.

Warum das dafür beackerte Feld eines "der Ehre" sein soll, verschließt sich meinem einfachen Geist, ist aber ohnehin gleichgültig. Jeder kann sich unter Feldzug oder Campagne etwas vorstellen, das der Beschaffung dient. Manch einer kann eben nicht warten bis die eigenen Ähren erntereif sind.

Was als schlichte Taktik begann, hat längst die wildesten und hyperkomplexen Strukturen gebildet und nennt sich Strategie. Die bezweckt nichts als Vertuschung: Man will zwar rauben, aber nicht als einfacher Räuber dastehen. Es braucht ehrenwerte Gründe, das Opfer zu plündern.

Da ist sie wieder, die Ehre.

Die Strategie genannte Verdrehung der Tatsachen hieß einmal Propaganda und war vor hunter Jahren eine Erfindung aus AMERIKA. Der "gute Deutsche" Göbbels hatte diese gute "wissenschaftliche" Grundlage aus der neuen Welt studiert und sich seinen Reim drauf gemacht. Anfänglich sogar erfolgreich.

Propaganda, oder wie sie heute schicker heißt: PR, hat nun ihrerseits viele Gesichter. Da wäre das Kino, die Traumfabrik genannte Volksverblödungsindustrie. Ob Lawrence von Arabien, der Große Gatsby oder anderes, es steckt darin immer ein Stück Weltsicht das dem Produzenten (Financier) am Herzen lag.

Lawrence bspw. mußte ein Held sein, weil er die Bemühungen, das Britische Monopol in der Seefahrt zu umgehen erfolgreich sabotiert hat. Für die Herren der Meere ("Britannia rules the Waves") war er damit ein Guter, ein Freiheitskämpfer. Faktisch war er ein Terrorist, vielleicht der erste im Nahen Osten mit strategischem Hintergrund.

Nur ein Film, nur eine Facette in der - Strategie genannten - Maschinerie, die allein dazu dient, den Räuber nicht als Räuber dastehen zu lassen. Wer wollte das alles zusammentragen und in einem kleinen TP-Artikel präsentieren? Unmöglich!

Was bleibt?

Krieg ist ein Raubzug!

Fertig.

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