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  • Aletheius la Dyaus Pitar

mehr als 1000 Beiträge seit 28.10.2011

Ich habe eventuell die Erklärung hierfür ... warum nicht schon andere vor mir?

Übrigens kam es noch nach 1945 in deutschen Städten vor, dass Frauen
in ihrer Lehrzeit KEINE finanzielle Entlohnung bekamen.

Ich bin mir ziemlich sicher, 

dass die geringere Anzahl berühmter Mathematikerinnen 

auf die zivilisationshistorisch geringere Entlohnung der Arbeit von
Frauen 

zurückzuführen ist (schmalere Einkommensbasis).

Dadurch erklärt sich die Unterrepräsentation von Frauen bei der
Wiederaufnahme des universitären Betriebes nach den Kriegen und im
Allgemeinen eine höhere kritische Aufmerksamkeit. 

Frauen müssen in den Unis bis zum Faktor zweieinhalb mehr Arbeit
aufwenden, um die gleiche Anerkennung zu bekommen.

Waum das noch heute so ist?

Weil Kuchen-backende Hausmänner völlig uncool sind. 
Frauen wollen keine 'großen Jungs'.

Also ist der Druck auf Männer noch heute höher, das eigene Mannesbild
auch über den beruflichen Status & Einkommen zu forcieren.

Diese Konstellation muss zwangsläufig noch heute zu einer
Unterrepräsentation von Frauen in gut entlohnten Berufen führen.

Die Frauen werden erst dann in allen Bereichen der Gesellschaft
völlig gleichgestellt sein, 
- wenn der Männerüberschuss nicht zu groß ist und 
- wenn ihre herkömmliche Erwartungs-Schablonen unter den Männern
nicht zu diesen Extremen führt und
- wenn die Gehaltsunterschiede in den verschiedenen Berufen nicht so
extrem sind
- wenn Mütter eher in ihren Beruf zurückkönnen 

Sind diese Aspekte erfüllt, kommt es verstärkt auf die Kultur des
Mannes an und damit müsste es mit der Kommunikation auch besser
klappen.

:-))

PS: Übrigens würde ich gerne mal wissen, ob früher die seitens der
Eltern bei ihren Kindern veranlassten Augenuntersuchungen und die
Verordnung einer Brille genderunspezifisch waren.

Aussedem brachte der Dienstleistungssektor doch auch
marketingstategisch junge Frauen eher dazu, in diesem Sektor
(Verkäuferin, Telefonistin,...) 'hängenzubleiben', zu heiraten und
als Mutter teilzeit(!)arbeiten zu gehen.

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