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  • Keppla

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Fairness und Einflüsse

Es ist also unfair, seine geistigen Fähigkeiten zu steigern oder
besser nutzbar zu machen, wenn es mit Medikamenten getan wird, so
unfair, dass man es verbieten soll.
Wie steht es mit der Verbotswürdigkeit von:

Privatschulen, Nachhilfe (offensichtlich)
Steuerberater, Anwälte, Haushaltshilfen, die einem gegen Geld die
vielen Dinge abnehmen, die an der Konzentration/inneren Ruhe nagen.
Zweisprachigkeit der Eltern - Kein Erwachsener kann so schnell
Sprachen lernen wie Kinder in einem gewissen Alter.

Oder, wenn man das ganze mal von reiner Intelligenzleistung auf
Karriere erweitert:

Schönheitschirurgie, Kleidung, Haarausfall haben in meinen Augen
häufig einen deutlich gravierenderen Effekt als Leistung, sollte man
also vielleicht eine Tüte überm kopf und Arbeitsuniform aus
Fairnessgründen vorschreiben?

Ich glaube, die Vorstellung von dem, was Fair ist und was nicht, ist
mehr Tradition als Logik.

Wenn es nur um Fairness ginge, wäre die fairere Lösung vermutlich
eine Staatliche Garantie auf Hirndoping, gleicher kann ein Verbot die
Leute nicht machen.
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