Zitat (Schönbach): "Was er wirklich will, ist Respekt auf Augenhöhe. Und – mein Gott – jemandem Respekt entgegenzubringen, kostet fast nichts, kostet nichts. Also würde man mich fragen: Es ist leicht, ihm den Respekt zu geben, den er fordert - und den er mutmaßlich auch verdient."
Das ist leider eine eklatante Fehleinschätzung, die sich gerade ein hochrangiges Führungsmitglied der Armee nicht leisten darf.
Bei Putin geht es natürlich nicht um "Respekt", sondern um Unterwerfung. Putin agiert zweidimensional: Wie eine Dampfwalze macht er alles platt, was vor ihm liegt, außer man stoppt ihn, indem man die Dampfwalze kaputt macht.
Für Putin definiert sich die Existenz aus Schwäche oder Stärke. Wenn man ihm Schwäche entgegenbringt, wird er sich immer weiter das nehmen, was er will.
Wenn man ihm mit Stärke begegnet, dann weicht er zurück.
Wenn man mit Putin also reden will, muss man das aus einer Position der Stärke heraus tun.