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  • so_ist_es

823 Beiträge seit 26.08.2005

Dieselverbot für Reichenviertel, Absetzbarkeit von E-Autos

Das ist "fair". In gewissen Maße hat der Autor schon recht, Stickoxide fallen lokal an, CO2 verursacht weltweite Schäden. Von daher ist es nur zu logisch, dass man Dieselfahrzeuge in Reichenvierteln und attraktiven historischen Innenstädten (wohin Reiche gerne ausgehen) verbieten sollte und stattdessen E-Autos für Reiche billiger (ergo steuerlich absetzbar ) machen sollte. Am besten sollten auch alte Dieselfahrzeuge, die Ihren ökologischen Herstellungs-Fussabdruck im Vergleich zum (lebenslangen) "Verbrauchs"-Abdruck relativiert haben, und die vorwiegend von unterer Mittelschicht und Unterschicht gefahren werden, steuerlich benachteiligt oder gar verboten werden.

Prinzipiell ist eine solche Vorgehensweise natürlich allgemein anerkannt und als gut befunden. Genauso wird ja auch in der Finanzwelt vorgegangen: Privatisieren der Gewinne und Sozialisieren der Verluste.

Selbst bei der Einwanderungspolitik kann man ähnliche Muster erkennen: Asylbewerberheime werden selten in Reichenvierteln gebaut und auf dem Arbeitsmarkt stellt der Großteil der Migranten keine direkte Konkurrenz zu gut situierten Bürgern dar. (Ich finde es sehr wichtig, dass wir Asyl bieten, aber die Lasten sollten fair verteilt werden.)

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