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  • SockenPuppe_1

119 Beiträge seit 17.12.2015

Re: Ein paar Gedanken dazu

Komm mal bischen raus, rede mit anderen, mach mal Sport, hör auf über dich selbst nachzudenken, iss mal bisschen Obst... genau das geht eben nicht in einer Depression und das ist nicht freiwillig. Und solche 'Tips' machen es in der Regel schlimmer für den betroffenen.

Nix Tipp (Du meinst doch das deutsche Wort oder ;) ) Wenn man was tun will, muss man den Depressiven zu dem Teil der geht zwingen. Mitleid hilft nicht. Rausholen, Sport, Obst. Über Themen reden die nix mit dem Depressiven zu tun haben. Selber kann er das nicht mehr. Es ist aber eine Qual - keine schnelle Erfolge möglich und so.
Den Depressiven am Bewegen halten hilft. Die Station macht nicht umsonst Sport und nochmal Sport.
Und genau das ist der Punkt Der PT kann es einfach besser. Aber, das hindert einen auch nicht, die typisch depressiven Ausreden zu ignorieren und jemanden ein wenig zu treiben.

Ach ja und die Nebenwirkungen von SSRI lassen Alkohol harmlos wirken. SSRI macht einen schneller kaputt. Absetzen dauert ewig, so 160 Tage, sagt der Mathematiker, nach dem er die Packungsbeilage las. Das sie einen erst nach, was 2 Jahren?, wieder Blut spenden lassen, sagt auch was aus. Erhöhte Selbstmordgefahr (bei Kindern und Jugendlichen nur unter enger Beobachtung, sagt die Packungsbeilage ...) beim Ansetzten, mehrfach beim Einschleichen, und beim Absetzten. Selbstmord ist aber nur das Maximum des Ärgers. (OK, geht schlimmer. Amok ist auch drin. https://de.wikipedia.org/wiki/Jeffrey_Weise - das war wie von der Packungsbeilage) Und manche Medizienmänner verschreiben das wie Globuli.

Depression kommt nicht von heute auf morgen und sie geht genau so langsam. Mühevoll und langwierig beim PT. Die Drogen können einen vielleicht den Weg zum PT erleichtern.

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